Die CDU-Kandidaten Barbara Weißenborn, Hans-Peter Rübenack, Bürgermeisterkandidat Jan Wendorf (parteilos), Britta Waschke, Viktor Jahn, Wilhelm Schlemermeyer und Tim Hauschild (von links). Foto: CDU-Kreisverband

Die CDU-Kandidaten Barbara Weißenborn, Hans-Peter Rübenack, Bürgermeisterkandidat Jan Wendorf (parteilos), Britta Waschke, Viktor Jahn, Wilhelm Schlemermeyer und Tim Hauschild (von links). Foto: CDU-Kreisverband

Nienburg 24.05.2021 Von Die Harke

100 Prozent für Wendorf

Nienburger CDU unterstützt parteilosen Bürgermeisterkandidaten

Im Rahmen der digitalen Wahlbereichsversammlung des CDU-Stadtverbandes Nienburg sprach sich die Nienburger CDU nun mit 100 Prozent für die Unterstützung des parteilosen Bürgermeisterkandidaten Jan Wendorf aus.

Die Parteimitglieder wählten zudem ihre Kandidatinnen und Kandidaten für die Kreistagswahl am 12. September dieses Jahres. Als Spitzenkandidatin auf Platz 1 wird Kreistagsmitglied Barbara Weißenborn erneut ins Rennen um den Kreistag geschickt.

Die Nienburger Kreistagsmitglieder und CDU-Ortsbürgermeister Tim Hauschildt und Wilhelm Schlemermeyer starten auf Platz 2 und 3.

Rund 30 Mitglieder loggten sich zur digitalen Mitgliederversammlung ein, um die ersten Weichen für die nahende Kommunalwahl zu stellen. Gemeinsam führten der CDU-Kreisvorsitzende und Landtagsabgerodnete Dr. Frank Schmädeke und der CDU-Stadtverbandsvorsitzende Viktor Jahn durch die Regularien und Tagesordnungspunkte.

In seiner Einleitung betonte Schmädeke, dass die CDU, wie alle Vereine, flexibel auf die Pandemie-Situation reagieren müsse und daher die Möglichkeit digitaler Mitgliederversammlungen geschaffen habe. Er freue sich als Kreisvorsitzender, dass der Nienburger Stadtverband es geschafft hat, eine Liste mit 15 Kandidatinnen und Kandidaten auf die Beine zu stellen. Der jüngste Kandidat Eric Weber ist 18, der älteste Frido Dieckmann 73.

In seiner Begrüßung ging der Vorsitzende Viktor Jahn auf die aktuelle Situation um die Kanzlerkandidatur ein. „Laschet hinterlässt langsam einen immer besseren Eindruck, und Merz ins Team zu holen, war ein guter Schritt“, so jahn. Er rief die Mitglieder dazu auf, die heimische Gastronomie und den Einzelhandel in Nienburg zu unterstützen. „Wir schauen daher auf die Zukunft und auf das hoffentlich baldige Ende der Pandemie“, so Jahn. Die Aufstellung zur Stadtrats- und Ortsratswahl solle wieder persönlich im Juni stattfinden.

Nach einer Vorstellungsrunde wurde per Handzeichen abgestimmt. Alle Kandidatinnen und Kandidaten erhielten die volle Zustimmung der Mitglieder. Aufgestellt durch die Versammlung wurden:

  • Barbara Weißenborn
  • Tim Hausschildt
  • Wilhelm Schlemermeyer
  • Viktor Jahn
  • Britta Waschke
  • Hans-Peter Rübenack
  • Marcus Veil
  • Iris Garbers
  • Andreas Horstmann
  • Georg Hennig
  • Dietrich Volger
  • Jörg Wojahn
  • Frido Dieckmann
  • Anna Teschner
  • Eric Weber

„Ein starkes Team“, so Schmädeke.

Barbara Weißenborn erklärte zu ihrer Nominierung: „Ich bedanke mich für das Vertrauen, von dieser Position aus in den Wahlkampf starten zu können. In den vergangenen Jahren konnten wir als CDU-Fraktion im Kreistag solide Haushalte und den neuen Inklusionsplan beschließen, den Bau des Bildungscampus und der neuen FTZ auf den Weg bringen, die Kinderbetreuungssituationn verbessern, Natur- und Landschaftsschutz weiterentwickeln, den ÖPNV gut aufstellen, den Breitbandausbau endlich in Gang bringen und die Basis für eine gute wirtschaftliche Perspektive voranbringen. Für die Herausforderungen der Zukunft braucht es starke, verlässliche Teams und kompromissbereite Mehrheiten, dafür stehen wir als CDU im Landkreis Nienburg.“

Anschließend ging es um die Unterstützung für Jan Wendorf. „Die Zusammenarbeit im Rat mit Jan war in den letzten Jahren geprägt von einem partnerschaftlichen, konstruktiven Austausch und Miteinander. Genau die Eigenschaften, die wir als Fraktion bei einem Bürgermeister sehen wollen“, betonte Jahn. „Er ist in Nienburg schnell heimisch geworden und ehrenamtlich engagiert. Als Jurist hat er den nötigen Hintergrund, um so einer Aufgabe gewachsen zu sein. Er wird geschätzt von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in der Verwaltung, und er ist jung genug, um Nienburg auf Dauer dienen zu können und die Zukunft mitzugestalten. Die Kandidatur von Jan, der als Allgemeiner Stellvertreter seit Jahren eine sehr gute Arbeit im Hintergrund des Rathauses geleistet hat, stieß sofort auf breite Zustimmung unter den Parteien und Wählergruppen, wie auch in unserer Fraktion und im Vorstand“, führte Jahn aus.

In seiner Vorstellung betonte Wendorf: „Wenn man wirklich etwas bewegen will - und genau das will ich für Nienburg - muss man nach vorne treten und selbst kandidieren. Heute fiel häufiger das Wort ‚Team‘. Als parteiloser Bürgermeisterkandidat verstehe ich meine Arbeit als Team aus Verwaltung, Politik und den Bürgerinnen und Bürgern dieser Stadt.“

Wendorf erklärte den Mitgliedern seine Schwerpunkte im Bereich Gemeinwohl und Soziales für die Menschen, aktiver Wirtschaftsförderung und Stadtentwicklung und betonte in der Fragerunde, dass er eine effiziente Verwaltung anstrebe und die Lücken in der Kinderbetreuung schließen wolle. „Wir freuen uns auf den gemeinsamen Wahlkampf“, so Jahn.

Zum Artikel

Erstellt:
24. Mai 2021, 17:15 Uhr
Lesedauer:
ca. 3min 03sec

Artikel empfehlen

Artikel Aktionen

Siegfried Wender 24.05.202120:03 Uhr

Sorry, 100 % ist immer suspekt. Martin Schmidt lässt grüßen. Ich verabscheue Vetternwirtschaft. Wodurch hat sich Hr Wendorf denn besonders hervorgetan, um diese Wertschätzung zu genießen?


Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar verfassen zu können.