Marita Tonn, Claus Venz, Rosemarie Bürgel, Ismial Sugall, Oliver Defiebre und Ulrike Granich mit all den Gaben, die mittlerweile an die Liebenauer Familien verteilt wurden, die von den finanziellen Folgen der Pandemie besonders betroffen sind. Foto: Hagebölling

Marita Tonn, Claus Venz, Rosemarie Bürgel, Ismial Sugall, Oliver Defiebre und Ulrike Granich mit all den Gaben, die mittlerweile an die Liebenauer Familien verteilt wurden, die von den finanziellen Folgen der Pandemie besonders betroffen sind. Foto: Hagebölling

Liebenau 25.12.2021 Von Edda Hagebölling

100 bunte Päckchen und 280 Tütchen für „Liebenau hilft“

1000 Euro von den „Hafensängern“, 500 Euro vom Kirchenkreis

Große Erleichterung bei Ulrike Granich und ihren Mitstreiterinnen von „Liebenau hilft“: „Die Hafensänger & Puffmusiker“ mit Sitz in Eystrup hatten 1000 Euro zugesagt, vom Kirchenkreis Nienburg sollten 500 Euro kommen. Mit diesem Geldsegen war das große Ziel ein ganzes Stück näher gerückt.

Der Verein „Liebenau hilft“ hatte sich vorgenommen, all den Liebenauer Familien vor Weihnachten eine kleine Freude zu bereiten, die sich in einer finanziellen Notlage befinden. Dass die pandemische Situation auch vor ihrer Haustür zu einer Zunahme von Armut, Altersarmut und armutgefährdeten Kindern führt, war Ulrike Granich und ihrem Team nicht verborgen geblieben.

Ihr Plan war darum, für die Familien bunte beklebte Schuhkartons mit Nützlichem und Leckerem zu füllen und für die Kinder zusätzlich ein Tütchen mit Schnökereien zusammenzustellen.

Bei einem Ortstermin in den Räumen der ehemaligen Oberschule Liebenau, mittlerweile Sitz von „Liebenau hilft“, stellten Rosemarie Bürgel, Marita Tonn und Ulrike Granich den Geldgebern ihr Projekt vor. Für die „Hafensänger & Puffmusiker“ war Oliver Defiebre extra aus Verden nach Liebenau gekommen, der Kirchenkreis war durch Pastor Claus Venz vertreten. Zum Team von Ulrike Granich gehören außerdem Meral Akyol, Shadia Ahmad und Monia Jelassi.

Die Frauen haben mittlerweile dafür gesorgt, dass rund 100 liebevoll gepackte und verzierte Päckchen sowie 280 Tütchen verteilt werden konnten. „Habe eben noch selbstgestrickte Mützen, Stirnbänder und Socken von Heike Köster aus Liebenau erhalten. Eine weitere gute Idee“, schrieb Ulrike Granich am Mittwochabend. Die Verteilaktion war zu diesem Zeitpunkt noch in vollem Gange.

Bereits beim Ortstermin konnten sich Oliver Defiebre und Claus Venz davon überzeugen, dass ihr Geld mehr als gut angelegt ist. Denn dank der stattlichen Summe konnten zu den Dingen, die zu diesem Zeitpunkt bereits vorhanden waren, noch etliche Weihnachtsfreude stiftende Kleinigkeiten dazugekauft werden.

Sehr hilfreich war dabei, dass die Bäckereien Pomplun, Grabisch und Mußmann die Stollen für die bunt beklebten Schuhkartons zu einem stark ermäßigten Preis abgegeben haben. Unterstützung kam außerdem von Edeka Joksch und von der Nefis Dönerproduktion & Fleischhandels GmbH sowie von den Mitstreiterinnen von „Weihnachten im Schuhkarton“ in Nienburg um Elvira Flaig und Ann-Christin Kipka.

„Wir wurden in diesem Jahr so zahlreich bedacht, da ist es selbstverständlich, dass wir von dem Geld, das wir bekommen, auch etwas weitergeben“, berichtete „Hafensänger“-Mitglied Oliver Defiebre. Sein Verein verfügt mittlerweile über mehr als 1000 Mitglieder und hat in den zwölf Jahren seines Bestehens schon mehr als 600.000 Euro „verspendet“. Und auch für Pastor Claus Venz war es Ehrensache, das humanitäre Engagement von „Liebenau hilft“ finanziell zu unterstützen.

Weitere Informationen über die Initiative „Liebenau hilft“ gibt es bei Ulrike Granich unter (01 52) 53 86 52 42.

Zum Artikel

Erstellt:
25. Dezember 2021, 18:00 Uhr
Lesedauer:
ca. 2min 23sec

Artikel empfehlen

Artikel Aktionen

Orte


Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar verfassen zu können.