Feuerwehren und Landwirte gingen kreisübergreifend gemeinsam gegen einen Flächenbrand auf einem Stoppelfeld in Hassel vor. Foto: Thiermann

Feuerwehren und Landwirte gingen kreisübergreifend gemeinsam gegen einen Flächenbrand auf einem Stoppelfeld in Hassel vor. Foto: Thiermann

Hassel 13.08.2020 Von Marion Thiermann

10.000 Quadratmeter Stoppelfeld in Flammen

Wehren aus zwei Landkreisen in Hassel im Einsatz / Unterstützung von Landwirten erweist sich wieder einmal als sehr hilfreich

Kreisübergreifend bekämpften am Mittwochabend Feuerwehren und Landwirte aus den Gemeinden Grafschaft Hoya und Dörverden gemeinsam einen Flächenbrand auf einem Stoppelfeld.

Um 18.05 Uhr wurden die Feuerwehren Hassel, Dörverden, Westen und Hülsen, sowie die Polizei aus Hoya unter dem Einsatzstichwort „Flächenbrand, mittel“ zu einem Feld an der Straße „Herrschaftlicher Kamp“ in Hassel in Richtung „Zur alten Mühle“ in Westen an der Kreisgrenze zum Landkreis Verden alarmiert.

Dort war aus unbekannten Gründen ein Stoppelfeld in Brand geraten. Wegen der extremen Trockenheit hatte sich das Feuer schnell auf eine Fläche von insgesamt etwa 10.000 Quadratmeter ausgebreitet.

Unter der Einsatzleitung von Dörverdens Gemeindebrandmeister Andreas Thoelke konnte das Feuer mit dem Einsatz der Tanklöschfahrzeuge aus Hülsen und Hassel, dem Löschfahrzeug aus Hülsen, und einer Schlauchleitung von den Einsatzkräften, die teilweise unter Atemschutz agierten, schnell unter Kontrolle gebracht werden.

Wie so oft bei Flächen- und Waldbränden waren auch bei diesem Einsatz Landwirte und Lohnunternehmer mit ihren Gerätschaften und ihrer Hilfsbereitschaft wieder eine große Unterstützung für die Feuerwehr. Mit zwei Scheibeneggen wurden Schneisen gezogen, um eine weitere Ausbreitung zu verhindern. An einem angrenzenden Feld wurde mit einem Frontlader ein Haufen mit Holzhackschnitzeln auseinandergezogen, und die Landwirte und ein Lohnunternehmer brachten mit vier großen Fässern Unmengen an Wasser zur Einsatzstelle und wässerten diese ausgiebig.

Nach gut einer Stunde war der Einsatz beendet, zu dem neben den Landwirten mit ihren Gerätschaften rund 50 Kräfte mit elf Fahrzeugen aus vier Freiwilligen Feuerwehren aus den Landkreisen Nienburg und Verden ausgerückt waren.

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Erstellt:
13. August 2020, 16:48 Uhr
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