Julia Könemann bei Geschwindigkeitsmessungen in Nendorf während der Verkehrssicherheitswoche. Foto: Polizei

Julia Könemann bei Geschwindigkeitsmessungen in Nendorf während der Verkehrssicherheitswoche. Foto: Polizei

Stolzenau 27.04.2021 Von Die Harke

126 Geschwindigkeitsverstöße an Unfallschwerpunkten

Polizei Stolzenau zieht Bilanz zur Verkehrsicherheitswoche

Im Zeitraum vom 19. bis 25. April 2021 führte die Polizei Stolzenau eine Verkehrssicherheitswoche zur Senkung der Verkehrsunfallzahlen durch. Geplant wurde die Verkehrssicherheitswoche von Polizeioberkommissarin Julia Könemann sowie Polizeikommissarin Alina Othmer, beide Angehörige des Einsatz- und Streifendienstes der Polizei Stolzenau. Neben weiteren Beamten der Polizei Stolzenau waren auch Kräfte der Verfügungseinheit der Polizeiinspektion Nienburg/Schaumburg sowie der Bereitschaftspolizei Hannover involviert und führten zahlreiche Verkehrskontrollen durch.

Unter dem Motto „Rot für Raser“ wurden 126 Geschwindigkeitsverstöße festgestellt, darunter 23 im Bußgeldbereich sowie vier mit der Folge von Fahrverboten. Die Geschwindigkeitsmessungen fanden insbesondere an Unfallschwerpunkten statt. Traurige Spitzenwerte wurden zwei Mal in Voigtei mit 95 und 94 Stundenkilometer bei erlaubten 50 Stundenkilometer registriert. Weitere Kontrollen sollen dort künftig folgen.

Es wurden darüber hinaus 36 Verstöße gegen die Anschnallpflicht festgestellt. 26 Kraftfahrzeugführende bedienten während der Fahrt ein Mobiltelefon. Erfreulicherweise wurde nur ein Fahrzeugführer unter Alkoholeinfluss festgestellt. Bei einem Fahrzeugführer erhärtete sich der Verdacht, dass dieser unter dem Einfluss berauschender Mittel stand. Bei beiden wurden Blutentnahmen genommen. Drei Fahrzeugführende konnten zudem die erforderliche Fahrerlaubnis nicht vorweisen.

Unter dem Motto „Ein Rad(t) fürs Zweirad: Sichtbarkeit bringt Sicherheit“ wurde ein Tag gänzlich Radfahrenden, Pedelecfahrenden sowie Elektrokleinstfahrzeugführenden gewidmet. Im Vordergrund standen aufklärende Gespräche sowie die Sensibilisierung zu Gefahren im Straßenverkehr.

Verstöße wurden ebenfalls geahndet: 28 Radfahrende befuhren den Radweg entgegen der vorgeschriebenen Richtung. Die sogenannten Geisterradler haben ein erhöhtes Unfallrisiko und wurden entsprechend sensibilisiert. Die Polizei macht seit kurzem auch mit einer Plakataktion darauf aufmerksam. Im Rahmen der ganzheitlichen Kontrollen wurden zudem weitere Verwarnungen ausgesprochen, unter anderem wegen der Nutzung von Kopfhörern (neun Fälle), des Befahrens des Gehweges (15 Fälle) und der Nichtnutzung des vorgeschriebenen Fahrradweges (vier Fälle). Elf Radfahrende bedienten zudem ein Mobiltelefon, zudem eine Person während der Nutzung eines Elektrokleinstfahrzeugs.

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Erstellt:
27. April 2021, 08:11 Uhr
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