Noch sind die Handwerker fleißig bei der Arbeit. Ende Dezember soll alles fertig sein. Foto: Achtermann Achtermann

Noch sind die Handwerker fleißig bei der Arbeit. Ende Dezember soll alles fertig sein. Foto: Achtermann Achtermann

23.11.2014

14 neue barrierefreie Einzelzimmer

Der Anbau des DRK-Altenzentrums in Hoya steht kurz vor der Fertigstellung

Von Horst Achtermann

Hoya. Ende des Jahres wird der dreigeschossige Anbau des DRK-Altenzentrums Hoya eröffnet. In 14 Einzelzimmern werden die zukünftigen Bewohnerinnen und Bewohner dann auf jeweils 20 Quadratmetern mit eigenem barrierefreien und damit rollstuhlgeeigneten Duschbad einziehen können. „Die Zimmer sind freundlich und geschmackvoll eingerichtet und mit modernem Pflegekomfort ausgestattet. Besonders freut uns, dass bereits die ersten Reservierungen vorliegen“, berichten die Geschäftsführer Martin Krone und Marcus Stövesand im Gespräch mit der Harke am Sonntag.

Das Heim in Hoya hat dann 77 Pflegeplätze. Großzügig auf 738 Quadratmeter aufgeteilt, mit gemütlichen Aufenthaltsräumen, die Wohlfühlatmosphäre bieten. Um der Langeweile vorzubeugen, finden Aktivitäten und Veranstaltungen, wie Kochen oder Brett- und Kartenspiele statt. „Sechs therapeutische Fachkräfte bieten den Heimbewohnern regelmäßige Angebote mit Gymnastik und Gedächtnistraining an“, ergänzt Pflegedienstleiterin Elisabeth Holtus, die nach Nienburg jetzt schon acht Jahre in Hoya dieses Amt ausführt. Ihr zur Seite stehen 52 Pflegekräfte, davon sind 32 examinierte Fachkräfte.

Große Fenster sorgen dafür, dass viel Licht die Räume durchflutet. Eigene Möbel und Haustiere sind nach Absprache im DRK Heim in Hoya willkommen. Neben einem integrierten Notrufsystem stehen jedem Bewohner Telefon-, Internet- und Fernsehanschluss zur Verfügung.

Der DRK-Kreisverband betreut im Landkreis Nienburg vier stationäre Heime. In Hoya mit 77 , in Nienburg mit 124 und zwei Heime in Stolzenau mit 72 und 100 Pflegeplätzen. Dazu in Nienburg das „Betreute Wohnen“ mit 45 Appartements und die ambulante Pflege in Lemke. „Im Pflegebereich sind rund 300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und im Rettungsdienst rund 70 Mitarbeiter beim DRK beschäftigt“, bilanzieren die Geschäftsführer Martin Krone und Marcus Stövesand.

Die Qualität der stationären Pflegeeinrichtung im DRK-Altenzentrum wird jährlich durch den Medizinischen Dienst der Krankenversicherung geprüft. „Die kommen unangemeldet“, verrät Martin Krone. In den Prüffeldern: Pflege und medizinische Versorgung, Umgang mit demenzkranken Bewohnern, soziale Betreuung und Alltagsgestaltung sowie in den Punkten Wohnen, Verpflegung, Hauswirtschaft und Hygiene wurden jeweils die Note 1,0, also sehr gut, vergeben. Die Qualitätsprüfung wurde im Juni 2014 durchgeführt. „Wir stehen immer im Focus fachlicher Kontrollen, wir werden rauf und runter geprüft“, bemerkt Martin Krone, und ergänzt: „Dazu zählen wir auch die Heimaufsicht, die beim Landkreis, neben Gewerbe- und Gesundheitsaufsicht, angesiedelt ist.“ Das DRK-Altenzentrum ist ein offenes Haus. Wir bieten allen interessierten und möglichen Bewohnern und deren Angehörige, gern jederzeit eine Besichtigung an“, ergänzt Marcus Stövesand.

Elisabeth Holtus und Sabine Stein in der Verwaltung sind unter Telefon 0 42 51/ 67 27 74 00 zu erreichen.

Elisabeth Holtus, Marcus Stövesand und Martin Krone. Foto: Achtermann Achtermann

Elisabeth Holtus, Marcus Stövesand und Martin Krone. Foto: Achtermann Achtermann

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Erstellt:
23. November 2014, 00:00 Uhr
Lesedauer:
ca. 2min 17sec

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