Nach einem Auffahrunfall war die L 770 durch die verunfallten Fahrzeuge blockiert. Foto: Polizei Minden-Lübbecke

Nach einem Auffahrunfall war die L 770 durch die verunfallten Fahrzeuge blockiert. Foto: Polizei Minden-Lübbecke

Petershagen 13.01.2020 Von Die Harke

150.000 Euro Schaden bei Auffahrunfall

Bergungsarbeiten auf L770 dauern noch an

Auf der L 770 ist es am Montagmorgen zu einem Auffahrunfall mit zwei Lastwagen sowie einem Auto gekommen. Dabei kam ein Sattelschlepper von der Fahrbahn ab und durchbrach die Leitplanke. Ein Lastwagenfahrer zog sich dabei Verletzungen zu. Da die Fahrzeuge die Fahrbahn blockierten sowie zur Bergung des Sattelschleppers musste die Landesstraße komplett gesperrt werden. Die Bergungsarbeiten dauern noch an. Mit der Freigabe der Straße ist erst in den frühen Abendstunden zu rechnen. Dadurch kam und kommt es im Bereich um Petershagen zu Verkehrsbehinderungen.

Ein 42-jähriger Audi-Fahrer sowie ein 47-jähriger Lastwagenfahrer befuhren gegen 9:40 Uhr die L 770 in Richtung Lahde. Aufgrund eines Rückstaus durch eine Tagesbaustelle mit Ampel hielten sie ihre Fahrzeuge in Höhe Maschstraße an. Aus bisher unbekannten Gründen fuhr ein nachfolgender 38-jähriger Lastwagenfahrer aus dem Landkreis Northeim auf die haltenden Fahrzeuge auf. Dadurch wurde der stehende Lastwagen auf das Auto geschoben.

Der auffahrende Lastwagen geriet durch die Wucht des Aufpralls auf die Gegenfahrbahn und durchbrach die Leitplanke, wo er über die Böschung hing. Der mit landwirtschaftlichen Abfallstoffen voll beladene Sattelschlepper musste zunächst vor weiterem Abrutschen gesichert werden. Zu dessen Bergung mussten zwei 100-Tonnen-Kräne geordert werden. Auch der zweite Lastwagen sowie das Auto waren nicht mehr fahrbereit und wurden abgeschleppt.

Der Fahrer des stehenden Lkw wurde bei dem Unfall verletzt. Nach erster Behandlung vor Ort wurde der Petershäger mittels Rettungswagen ins Klinikum Minden gebracht. Die drei Insassen des Audis blieben unverletzt. Ersten Schätzungen zufolge wurde der Sachschaden mit rund 150.000 Euro taxiert.

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Erstellt:
13. Januar 2020, 16:37 Uhr
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