16 Unternehmen haben sich zu einem Netzwerk zusammengeschlossen. Foto: Klimaschutzagentur

16 Unternehmen haben sich zu einem Netzwerk zusammengeschlossen. Foto: Klimaschutzagentur

Landkreis 20.11.2019 Von Die Harke

16 Unternehmen – ein Ziel

Klimaschutzagentur ruft Energie- und Ressourceneffizienznetzwerk ins Leben

Unter Federführung der Klimaschutzagentur Mittelweser. startete das erste Energie- und Ressourceneffizienznetzwerk für Unternehmen im Landkreis Nienburg. 16 Unternehmen aus den Bereichen Dienstleistung, Handwerk und Industrie machen sich gemeinsam auf den Weg, um Energie und Ressourcen effizienter zu nutzen, einzusparen und möglichst regenerativ zu erzeugen.

Bei der Auftaktveranstaltung im Nienburger Ratssaal stellte Franziska Materne, Geschäftsführerin der Klimaschutzagentur Mittelweser, die Netzwerkidee und den Netzwerkfahrplan vor: In den nächsten drei Jahren wollen die beteiligten Unternehmen durch einen regelmäßigen und von Fachexperten betreuten Austausch sowie eine begleitende energietechnische Beratung die Energie- und Ressourceneffizienz in ihren Betrieben steigern und damit einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz leisten.

Unterstützt wird das Projekt von der IHK Nienburg, der Kreishandwerkerschaft Nienburg/Diepholz, der Wirtschaftsförderung im Landkreis Nienburg und der Handwerkskammer Hannover. Dr. Frank-Peter Ahlers, Leiter des Zentrums Umweltschutz der Handwerkskammer, stellte die Mittelstandsinitiative Energiewende und Klimaschutz vor, die das Netzwerk unterstützt und Amadeus Bürgel von der Bürgel GmbH zeigte an Beispielen aus dem Landkreis, was schon heute regional umgesetzt wird.

Beim Austausch zwischen den Teilnehmern stellte sich rasch heraus, dass die Teilnehmer zwar aus unterschiedlichen Branchen kommen und mit zwischen unter 10 und über 250 Mitarbeitern unterschiedliche Größen haben, die Interessenschwerpunkte aber sehr ähnlich liegen: Mobilität, Nutzung regenerativer Energie/Photovoltaik, Energiemanagement und Mitarbeitersensibilisierung. Und auch Austausch von Erfahrungen und Sammeln neuer Ideen sind Themen, die für alle Unternehmen wichtig sind.

Nach dem Auftakt folgt nun die Umsetzung. In jedem Unternehmen wird durch die Klimaschutzagentur zunächst eine Bestandsaufnahme zur allgemeinen energetischen Gesamtsituation vorgenommen. So können auch bereits offensichtliche Schwachstellen identifiziert werden. Anhand einer Analyse der Energieverbräuche werden anschließend die Energiesparpotenziale aufgedeckt. Vertiefende energietechnische Vor-Ort-Beratungen mit qualifizierten energietechnischen Beratern ermöglichen im Anschluss die Identifikation von konkreten Maßnahmen zur Energieeinsparung.

Zudem finden vierteljährlich Netzwerktreffen mit allen teilnehmenden Unternehmen statt. Diese dienen dem Erfahrungsaustausch und Wissenstransfer zu energierelevanten Themen. Einen Mehrwert bieten auch Fachvorträge zu relevanten Themen mit weiteren Experten sowie gemeinsame Diskussionen über Umsetzungsmöglichkeiten in den einzelnen Betrieben.

Das Projekt hat eine Laufzeit von drei Jahren und wird gefördert durch Mittel des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und des Landes Niedersachsen

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Erstellt:
20. November 2019, 13:01 Uhr
Lesedauer:
ca. 2min 06sec

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