Die Polizei hat einen 17-Jährigen nach eienr Messerattacke festgenommen. Schwake

Die Polizei hat einen 17-Jährigen nach eienr Messerattacke festgenommen. Schwake

Minden 08.06.2019 Von Die Harke

17-Jähriger sticht auf 54-Jährigen ein

Ein 17-Jähriger hat in einer Wohnung in Minden mit einem Messer auf einen 54-jährigen Mann eingestochen und diesen schwer verletzt. Das geht aus einer gemeinsamen Presseerklärung der Staatsanwaltschaft Bielefeld und der Polizei Minden-Lübbecke hervor. Der mutmaßliche Täter konnte noch am Donnerstag vor Ort von Polizisten festgenommen werden. Wegen eines scheinbar banalen Streits über einen Handyvertrag waren der 54-jährige Bewohner (54) des Mehrfamilienhauses und der Jugendliche mit Wohnsitz in Lübbecke in der Wohnung in der Simeonstraße aneinander geraten.

Ersten Erkenntnissen der Polizei zufolge hielt sich der 17-Jährige zu Besuch bei seiner 16 Jahre alten Freundin in der Wohnung auf. Dort wollten Familienangehörige und Bekannte des 54-Jährigen die beiden Jugendlichen wegen des Vertrags zur Rede zu stellen.

Dabei reagierte der 17-Jährige nach Zeugenaussagen äußert aggressiv. Als der 54-Jährige den jungen Mann der Wohnung verweisen wollte, eskalierte die Situation, sodass es zum körperlichen Konflikt der beiden kam, heißt es in der Presseerklärung weiter. Hierbei griff der Jüngere nach ersten Ermittlungserkenntnissen zu seinem Messer und stach auf den Kontrahenten ein. Alarmierte Rettungskräfte brachten den Mann ins Klinikum Minden.

Wegen eines mutmaßlichen Drogeneinflusses entnahm man den Beschuldigten nach Rücksprache mit der zwischenzeitlich eingeschalteten Staatsanwaltschaft eine Blutprobe. Der Jugendliche war in der Vergangenheit bereits mehrfach kriminalpolizeilich in Erscheinung getreten. Während seiner Vernehmung räumte er die Tat ein. Die mutmaßliche Tatwaffe wurde sichergestellt.

Nach seiner Vorführung beim Amtsgericht Minden am Freitag ordnete eine Richterin auf Antrag der Staatsanwaltschaft Bielefeld die Untersuchungshaft gegen den Beschuldigten wegen gefährlicher Körperverletzung an.

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Erstellt:
8. Juni 2019, 09:27 Uhr
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