Ein 17-jähriger Stolzenauer wurde im Nienburger Bahnhhof mit einem Messer bedroht. Symbolfoto: Luftklick / Adobe Stock

Ein 17-jähriger Stolzenauer wurde im Nienburger Bahnhhof mit einem Messer bedroht. Symbolfoto: Luftklick / Adobe Stock

Nienburg 12.03.2020 Von Die Harke

17-jähriger zieht Messer und überfällt jungen Mann

Mutiger Zeuge stellt den Täter im Nienburger Bahnhofsparkhaus und übergibt ihn der Polizei

Am Mittwoch gegen 17:20 Uhr ist ein 18-jähriger Stolzenauer auf der Männertoilette im Bahnhof Nienburg überfallen worden. Der Täter wurde von einem 23-jährigen Stöckser gestellt und der Polizei übergeben.

Nach Mitteilung der Polizei wurde das Opfer von einem 17-jährigen Nienburger angesprochen und in die Männertoilette gedrängt und zu Boden geworfen. Der Täter zog ein Messer und forderte von seinem Opfer Bargeld und entriss er ihm eine Umhängetasche. Das Opfer übergab ihm anschließend Bargeld im unteren dreistelligen Bereich.

Danach forderte der Jugendliche auch das Mobiltelefon des 18-Jährigen. Es entstand ein Gerangel, welches von einem zufällig vorbeikommenden Mann beendet wurde. Der Täter flüchtete daraufhin in Richtung Parkhaus. Dort wurde er von einem 23-jährigen Stöckser, der die Hilferufe des hinterherlaufenden Opfers hörte, festgehalten und der Polizei übergeben.

Die Polizeiinspektion Nienburg/Schaumburg befürwortet grundsätzlich die gezeigte Zivilcourage des 23-jährigen Mannes, wenngleich in diesem Fall festgestellt werden muss, dass sich der Helfer durch sein eigenes Eingreifen selbst in Gefahr gebracht hat. Dies ist hier glücklicherweise glimpflich ausgegangen.
Polizeiinspektion Nienburg/Schaumburg

Der Beschuldigte wurde zur Polizeidienststelle gebracht. Nach erfolgter Identitätsfeststellung und einer erkennungsdienstlichen Behandlung wurde er seinem Erziehungsberechtigtem übergeben. Das Bargeld des Opfers und das Messer des Täters wurden sichergestellt.

„Die Polizeiinspektion Nienburg/Schaumburg befürwortet grundsätzlich die gezeigte Zivilcourage des 23-jährigen Mannes, wenngleich in diesem Fall festgestellt werden muss, dass sich der Helfer durch sein eigenes Eingreifen selbst in Gefahr gebracht hat. Dies ist hier glücklicherweise glimpflich ausgegangen“, heißt es abschließend von der Polizei.

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Erstellt:
12. März 2020, 12:12 Uhr
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