...um den Verletzten retten zu können.  Tiedemann/Polizei

...um den Verletzten retten zu können. Tiedemann/Polizei

Warmsen 24.11.2017 Von Die Harke, Von Ralf Tiedemann

19-Jähriger schwer verletzt

Schwerer Verkehrsunfall in Warmsen: Fahrer wich einem Reh aus und verlor dabei die Kontrolle über sein Auto

Zu einem schweren Verkehrsunfall kam es Donnerstagabend gegen 20.15 Uhr zwischen Warmsen und Bohnhorst, bei dem der Beifahrer schwer verletzt wurde. Das teilen Polizei und Feuerwehr mit. Die beiden 19-jährigen Insassen (aus Warmsen und Uchte) waren mit einem BMW auf der L 348 in Richtung Warmsen unterwegs, als der Fahrer versuchte, einem die Fahrbahn kreuzenden Reh auszuweichen. Bei dem Ausweichmanöver geriet der Pkw ins Schleudern, kam nach links von der Fahrbahn ab und prallte gegen einen Baum.

Der Fahrer wurde verletzt, konnte sich aber aus dem Fahrzeug befreien. Der Beifahrer war eingeklemmt und musste von der Feuerwehr aus dem Wrack geschnitten werden. Feuerwehrsprecher [DATENBANK=5830]Ralf Tiedemann[/DATENBANK] teilt mit: „Die eintreffenden Einsatzkräfte fanden das Fahrzeug quer in einem Straßengraben, vorn und hinten aufliegend, vor. Das rechte Vorderrad war in den Bereich des Fußraumes gedrückt, so dass sich das Bodenblech auffaltete und die Beine bzw. Füße des Insassen eingeklemmte.“

„Erst nachdem das Fahrzeug mit einem Greifzug auseinander gezogen wurde, konnte der Bereich der eingeklemmten Füße entlastetet und die Person befreit werden.“

Unter der Leitung des Warmser Ortsbrandmeisters [DATENBANK=4108]Marco Gehrking[/DATENBANK] wurden umgehend erste Maßnahmen mit hydraulischem Rettungsgerät eingeleitet. Zeitgleich stabilisierten Notarzt und Rettungskräfte die Vitalfunktionen des Eingeklemmten. „Die Rettung stellte sich durch das aufgefaltete Bodenblech derart schwierig und zeitaufwendig dar, dass schnell weitere Rettungsvarianten in Betracht gezogen werden mussten. Erst nachdem das Fahrzeug mit einem Greifzug auseinander gezogen wurde, konnte der Bereich der eingeklemmten Füße entlastetet und die Person befreit werden.“

Der Rettungshubschrauber „Christoph Niedersachsen“ landete zunächst auf dem nicht weit entfernten Sportplatz, wurde dann aber doch direkt zur Unfallstelle beordert. Die Feuerwehr leuchtete den Landeplatz umfangreich aus, damit der Pilot die Baumgrenzen erkennen konnte. Nach dem die Transportvorbereitungen des Verletzten abgeschlossen waren, wurde dieser in das Johannes-Wesling-Klinikum nach Minden geflogen; dorthin war mit einem Rettungswagen zuvor auch schon der Fahrer gebracht worden.

Rund 75 Feuerwehrleute aus Bohnhorst, Warmsen, Uchte und Essern waren im Einsatz. Die Sperrung der Landesstraße dauerte der Polizei zufolge von 20.15 Uhr bis etwa 22.45 Uhr an.

Die Feuerwehr musste das Dach entfernen,... Tiedemann/Polizei

Die Feuerwehr musste das Dach entfernen,... Tiedemann/Polizei

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Erstellt:
24. November 2017, 21:00 Uhr
Lesedauer:
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