Neue Mitglieder und Vorstandsmitglieder des CDU-Ortsverbandes Warmsen. CDU Warmsen

Neue Mitglieder und Vorstandsmitglieder des CDU-Ortsverbandes Warmsen. CDU Warmsen

Sapelloh 16.05.2017 Von Die Harke

1900 „weiße Flecken“ in der Samtgemeinde Uchte

CDU Warmsen mit Vorstandswahl und Themenschwerpunkt Breitbandausbau

Über sechs neue Mitglieder freute sich der [DATENBANK=3223]CDU-Ortsverband Warmsen[/DATENBANK] bei seiner Jahreshauptversammlung in „Rauwes Gasthaus“ in Sapelloh: Hannes Hormann, Fabian Tiedemann, Dietmar Keitsch, Benjamin Heineking, Sebastian Heineking und Marc Büsching schlossen sich den Christdemokraten neu an. Ortsverbandsvorsitzende Petra Barg ging noch einmal auf die Kommunalwahl 2016 ein. Trotz der Tatsache, dass es weniger Bewerber für ein Ratsmandat gab, wurden neun von 15 Sitzen für den Gemeinderat und damit die absolute Mehrheit gewonnen. Bei der Nominierung für die Landtagswahl ging Karsten Heineking erneut als Sieger hervor.

Petra Barg wurde einstimmig als Vorsitzende wiedergewählt. Auch ihre Vertreter [DATENBANK=424]Karsten Heineking[/DATENBANK] und Harry Ruhe erreichten ein einstimmiges Ergebnis, ebenso Schatzmeister Andreas Kruse und Schriftführer Rolf Gerberding. Als Beisitzer fungieren Andreas Bult, Thomas Kropp, Maik Tölle und Jürgen Oldenburg, Martin Dröge und Jürgen Hormann, Herbert Kleine, Matthias Wesemann und Dirk Gerling sowie Manfred Brandt. Die Kasse prüfen Marc Büsching und Hannes Hormann. Delegierte für die Kreisparteitage sind Herbert Kleine, Petra Barg, Harry Ruhe und Thomas Kropp, Ersatzdelegierte sind Manfred Brandt, Maik Tölle, Jürgen Oldenburg und Andreas Kruse.

Über die Breitbandversorgung in der Gemeinde Warmsen informierte Bürgermeister Heineking zum Abschluss: Die Aufgabe „Breitbandversorgung“ wurde von den Gemeinden auf die Samtgemeinde und von der Samtgemeinde auf den Landkreis Nienburg übertragen. Nach Prüfung durch ein Planungsbüro beschloss der Kreistag die Variante der „Wirtschaftlichkeitslücke“.

Die Wirtschaftlichkeitslücke ergibt sich, indem von Investitionskosten (unter anderem für die notwendigen Netzelemente, die Errichtung der Netzinfrastrukturen einschließlich der notwendigen Erschließungsmaßnahmen) und laufenden Betriebskosten die voraussichtlichen Betriebseinnahmen abgezogen werden. Als Betrachtungszeitraum gilt ein Zeitraum von sieben Jahren ab Inbetriebnahme.

Ende Januar 2017 stellte der Landkreis die Förderanträge für Bundes- und Landesmittel. „Es könnte mit einer 50-prozentigen Bundesförderung und mit insgesamt zwei Millionen Landesförderung gerechnet werden“, sagte Heineking. Rund 1900 unterversorgte Anschlüsse – sogenannte „weiße NGA-Flecken“ – gibt es in der Samtgemeinde Uchte. Die Kosten liegen dann zwischen acht und neun Millionen Euro.

Ein „weißer Fleck“ liegt vor, wenn die Mindestbandbreiten von 30 Mbit in der Sekunde im Download und zwei Mbit pro Sekunde im Upload nicht erreicht werden. Als Anschlussvarianten sind Glasfaser bis zum Haus oder Glasfaser bis zum Straßenverteiler/Bürgersteig möglich. „Je nach Zugang der Bewilligungsbescheide durch die Fördergeber wird die Ausbauphase Ende 2017 bzw. Anfang 2018 beginnen können“, sagte Heineking abschließend.

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Erstellt:
16. Mai 2017, 21:00 Uhr
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