Steven Spiby (rechts) und Kira Lefebre vor dem Auftritt in Münchens Olympia-Halle. Feuerwerk der Turnkunstt

Steven Spiby (rechts) und Kira Lefebre vor dem Auftritt in Münchens Olympia-Halle. Feuerwerk der Turnkunstt

Nienburg 18.02.2017 Von Edda Hagebölling

20 Städte, 32 Shows, 220 000 Besucher

Nienburger Steven Spiby vier Wochen lang mit dem „Feuerwerk der Turnkunst“ in ganz Deutschland unterwegs

20 Städte, 32 Shows, 220 000 Besucher. Das ist die aktuelle Bilanz von Steven Spiby. Als der Nienburger, der zusammen mit Stephen Forrester eine Werbeagentur an der Friedrichstraße betreibt, in der Redaktion zu Besuch war, lagen vier Wochen „Feuerwerk der Turnkunst“ hinter ihm. Als Duo „KiSt“ ist der Mediengestalter, der mittlerweile in Hannover lebt, zusammen mit seiner Partnerin Kira Lefebre und weiteren 100 Künstlerinnen und Künstlern zwischen dem 28. Dezember und dem 27. Januar „wie auf einer Riesen-Klassenfahrt“ quer durch Deutschland getourt. Stationen waren Hannover, Bremen, Oldenburg und Hamburg, aber auch München, Rostock oder Leipzig.

Mit seinen 30 Jahren gehört der passionierte Hip Hop-Tänzer längst zu den Oldies. Und macht auch keinen Hehl daraus, dass ihm am Ende der Tournee alle Knochen weh taten.

Mit seinen 30 Jahren gehört der passionierte Hip Hop-Tänzer längst zu den Oldies. Und macht auch keinen Hehl daraus, dass ihm am Ende der Tournee alle Knochen weh taten. „Ich habe jetzt tatsächlich neun Tage am Stück nicht getanzt“, so der ehemalige Leintorschüler und Ex-Hauptrollen-Darsteller der preisgekrönten [DATENBANK=626]CJD[/DATENBANK]-Formation „Sputnike“.

Doch damit sollte am nächsten Tag dann auch wieder Schluss sein. Wenn Steven Spiby nicht gerade mit dem „Feuerwerk der Turnkunst“ unterwegs ist – die nächste Tournee startet am 29. Dezember – tanzt er – nicht minder erfolgreich – in der Gruppe „Who Cares“. Die Teilnahme an internationalen Hip Hop-Wettbewerben ist für ihn nichts Ungewöhnliches. Und auch, ihn als „KiSt“ beim „Kleinen Fest im großen Garten“ in Herrenhausen anzutreffen.

Trainiert wird nahezu täglich in Hannover-Badenstedt. Dort wurde eines Tages – zur rechten Zeit am rechten Ort – auch Heidi Aguilar, Regisseurin des „Feuerwerks der Turnkunst“, auf Steven Spiby aufmerksam. Sein entscheidender Vorteil: Er konnte nicht nur Tanz, sondern auch Akrobatik.

Ob er immer so weitermachen möchte? „Ich brauch das“, so der Mediengestalter. Schlaflose Nächte hat er vor seinen Auftritten nicht, nervös ist er höchstens auf dem Weg zur Bühne.

Was ihm aber unbedingt noch vorschwebt, ist, im [DATENBANK=3566]Nienburger Theater[/DATENBANK] eine Show auf die Beine zu stellen. Auch mit Profis, die er beim „Feuerwerk der Turnkunst“ kennengelernt hat.

Steven Spiby mit der Gruppe Blue Tokyo aus Japan. Feuerwerk der Turnkunstt

Steven Spiby mit der Gruppe Blue Tokyo aus Japan. Feuerwerk der Turnkunstt

Backstage-Warmup mit seiner Partnerin. Feuerwerk der Turnkunstt

Backstage-Warmup mit seiner Partnerin. Feuerwerk der Turnkunstt

Steven Spiby und Kira Lefebre beim Kleinen Fest im großen Garten. Feuerwerk der Turnkunstt

Steven Spiby und Kira Lefebre beim Kleinen Fest im großen Garten. Feuerwerk der Turnkunstt

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Erstellt:
18. Februar 2017, 21:00 Uhr
Lesedauer:
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