Die 200 Einsatzkräfte hatten den Brand schnell unter Kontrolle. Foto: Dröge

Die 200 Einsatzkräfte hatten den Brand schnell unter Kontrolle. Foto: Dröge

Bohnhorsterhöfen 17.06.2020 Von Katharina Dröge

200 Kräfte im Einsatz

Werkstatt-Brand: Drei Bewohner vorsorglich ins Krankenhaus gebracht

Großalarm für die Feuerwehren in der Samtgemeinde Uchte am Dienstagabend gegen 20.15 Uhr: Aus bislang ungeklärter Ursache stand auf einem landwirtschaftlichen Anwesen in Bohnhorsterhöfen in der Straße „Im Holz“ eine Werkstatt in einer etwa 650 Quadratmeter großen Maschinenhalle in Brand.

Nach Feuerwehrangaben hatte der Besitzer des Anwesens zunächst einen lauten Knall gehört und dann Feuerschein in der Werkstatt entdeckt.

Die Brandursache ist noch unklar. Foto: Dröge

Die Brandursache ist noch unklar. Foto: Dröge

Er alarmierte die Feuerwehr und begann mit zwei weiteren Familienmitgliedern mit den ersten Löschversuchen unter Zuhilfenahme von mehreren Feuerlöschern. Unter dem Stichwort „Feuer Landwirtschaftlichens Anwesen groß“ machten sich die Feuerwehren Bohnhorst, Sapelloh, Brüninghorstedt, Großenvörde, Warmsen, Diepenau, Essern, Nordel, Steinbrink, Uchte, Lohhof und die Drehleiter aus Liebenau sofort auf den Weg zu dem Brandort. Die drei Bewohner im Alter von 21, 32 und 65 Jahren kamen laut Polizeisprecher Axel Bergmann wegen des Verdachts einer Rauchgasvergiftung vorsorglich in ein Krankenhaus.

Unter der Leitung vom Gemeindebrandmeister Gerhard Bremermann wurden mehrere Trupps unter schwerem Atemschutz zur Brandbekämpfung eingesetzt. „Durch die massiven Wände und Decke der Werkstatt in der Maschinenhalle und das schnelle Vorgehen der Einsatzkräfte konnte ein Übergreifen der Flammen auf die anderen Bereiche der Halle verhindert werden“, berichtete Feuerwehrpressewartin Katharina Dröge.

Ein Übergreifen der Flammen auf weitere Bereiche konnte verhindert werden. Foto: Möhring

Ein Übergreifen der Flammen auf weitere Bereiche konnte verhindert werden. Foto: Möhring

Nach rund 20 Minuten konnte „Feuer aus“ gemeldet werden. Insgesamt waren etwa 200 Einsatzkräfte vor Ort. Die meisten kamen der Pressewartin zufolge allerdings nicht mehr zum Einsatz, da die Brandschützer das Feuer schnell unter Kontrolle hatten. Die Werkstatt wurde mit Hochdrucklüftern rauchfrei gemacht und mit einer Wärmebildkamera nach Glutnestern abgesucht. Die Feuerwehr Bohnhorst blieb für mögliche Nachlöscharbeiten noch bis gegen 23.30 Uhr vor Ort.

Nach Angaben von Polizeisprecher Bergmann wurden weitere Gebäudeteile nicht beschädigt. „Die Polizei in Stolzenau hat die Brandursachenermittlung am Mittwochmorgen aufgenommen. Zur möglichen Ursache sowie der Schadenshöhe können noch keine Angaben gemacht werden“, sagte Bergmann abschließend.

Die usprüngliche Meldung (9.33 Uhr):

Am Dienstagabend gegen 20.15 Uhr stellten die Bewohner eines landwirtschaftlichen Anwesens in Warmsen Feuer in einem als Werkstatt genutzten Anbaus fest. Parallel zu den eigenen Löschversuchen wurde die Feuerwehr alarmiert.

Die fast 200 Feuerwehrleute aus allen Ortsfeuerwehren der Samtgemeinde hatten den Brand schnell unter Kontrolle, weitere Gebäude wurden nicht in Mitleidenschaft gezogen. Aufgrund des Verdachtes auf Rauchgasintoxikation bei den Löscharbeiten wurden drei Bewohner, 21, 32 und 65 Jahre alt, vorsorglich in ein Krankenhaus eingeliefert.

Die Polizei in Stolzenau hat die Brandursachenermittlung am Mittwochmorgen aufgenommen. Zur möglichen Ursache sowie der Schadenshöhe können noch keine Angaben gemacht werden.

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Erstellt:
17. Juni 2020, 09:59 Uhr
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