Freuen sich über die Resonanz auf die Deckel-Aktion (von links): Klinikgeschäftsführer Marco Martin, Menüassistentin Brigitte Wiese, Norbert Heimlich, Menüassistentin Maria Schick, Chefarzt Dr. Torben Jüres, Henning Thee, Menüassistentin Heike Haßfeld und Volkmar Lisson. Helios-Kliniken

Freuen sich über die Resonanz auf die Deckel-Aktion (von links): Klinikgeschäftsführer Marco Martin, Menüassistentin Brigitte Wiese, Norbert Heimlich, Menüassistentin Maria Schick, Chefarzt Dr. Torben Jüres, Henning Thee, Menüassistentin Heike Haßfeld und Volkmar Lisson. Helios-Kliniken

Stolzenau 13.02.2018 Von Die Harke

200.000 Deckel gesammelt, 400 Impfungen finanziert

Stolzenauer Klinikum beendet Deckel-Aktion gegen Kinderlähmung und zieht eine positive Resonanz

In den vergangenen zwei Jahren wurden im [DATENBANK=3287]Krankenhaus Stolzenau[/DATENBANK] der Helios-Kliniken Mittelweser rund 200.000 kleine bunte Plastikdeckel gesammelt, um den Kampf gegen Kinderlähmung der Aktion „Deckel drauf“ von Rotary International zu unterstützen. „Mit etwa 500 Deckeln kann eine Impfdosis gegen Kinderlähmung finanziert werden“, erklärt [DATENBANK=1866]Dr. Torben Jüres[/DATENBANK], Chefarzt für Innere Medizin und Geriatrie in den Helios-Kliniken Mittelweser in Stolzenau. Dafür sammelten die Mitarbeiter des Krankenhauses in Stolzenau, allen voran die Menüassistentinnen, aber auch viele Privatleute aus der Region in den vergangenen zwei Jahren die Deckel von Getränkeflaschen, Shampoobehältern oder auch Zahnpastatuben.

Einer der fleißigsten Sammler war Norbert Heimlich aus Uchte, der seine Deckel regelmäßig bei der Sammelstelle im Stolzenauer Krankenhaus vorbeibrachte. Von dort wurden die Deckel, die aus Polyethylen bestehen, später an ein Recyclingunternehmen verkauft, um die „Deckel drauf“-Aktion zu unterstützen. „Mich hat insbesondere der medizinische Zweck des Projektes angesprochen, dabei bot sich die Umsetzung und Sammlung in einer Klinik sehr gut an“, sagt Chefarzt Dr. Jüres. „Insgesamt haben wir über 200.000 Deckel sammeln können und damit 400 Polio-Impfungen finanziert. Nun haben wir beschlossen, das Projekt bei uns im Haus zu beenden.“

Klinikgeschäftsführer [DATENBANK=754]Marco Martin[/DATENBANK] bedankte sich bei allen fleißigen Sammlern: „Wir haben die Aktion im Kampf gegen Kinderlähmung aus voller Überzeugung unterstützt und uns gerne als Sammelstelle zur Verfügung gestellt. Ein besonderer Dank gilt Herrn Dr. Jüres und allen Mitarbeitern, die diese Aktion so tatkräftig gefördert haben.“

Kinderlähmung, auch Polio genannt, ist eine hoch ansteckende Krankheit, dir vor allem Kleinkinder, aber auch Erwachsene betrifft. Sie kann Lähmungen auslösen und zum Tod führen. In Deutschland und Europa ist Kinderlähmung bereits ausgerottet, in vielen Entwicklungs- und Schwellenländern aber immer noch ein sehr akutes Problem. Eine Heilung gibt es nicht, mit einer Impfung kann die Kinderlähmung allerdings verhindert werden.

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Erstellt:
13. Februar 2018, 21:00 Uhr
Lesedauer:
ca. 1min 57sec

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