Das Blutspendemobil am Nienburger „Wesavi“. Stadt Nienburg

Das Blutspendemobil am Nienburger „Wesavi“. Stadt Nienburg

Nienburg 06.12.2018 Von Die Harke

25 Prozent Erstspender am „Wesavi“

DRK-Blutspendemobil machte erstmals Station am Nienburger Ganzjahresbad

So etwas erleben Oliver Ziebolz und sein Team nur höchst selten: Unter den knapp 50 Menschen, die den Stopp des DRK-Blutspendemobils vor dem „Wesavi“ für eine Blutspende nutzten, waren rund 25 Prozent Erstspender. „Das ist schon klasse“, sagt der Leiter des Blutspendedienstes laut einer Pressemitteilung des „Wesavi“: „Schon die Teilnahmezahl an sich ist sehr ordentlich – immerhin waren wir noch nie hier. “ Nicht nur die Örtlichkeit – auch der Service war ungewöhnlich. Blutspende-Chef Ziebolz: „Normalerweise müssen sich unsere ehrenamtlichen Helferinnen ja vor allem auch um die Verpflegung kümmern. Das ist immer sehr lecker, aber auch viel Arbeit.

Das Essen müssen wir natürlich bezahlen, aber ansonsten hat hier das Gastronomie-Team des Wesavi alles geregelt. Die Spenderinnen und Spender wurden direkt aus dem Bistro versorgt und die Mitarbeiter haben sogar serviert.“

Bei einer Blutspende gibt jeder Spender 500 Milliliter seines „Lebenssaftes“. Das meiste davon – rund ein Viertel – wird in der Krebs-Therapie verwendet. 20 Prozent kommen im Kampf gegen Herzerkrankungen zum Einsatz; ebenfalls 20 Prozent bei Magen- und Darmerkrankungen. Rund 15 Prozent der Blutspenden werden bei Unfallverletzungen eingesetzt.

Die Spenderinnen und Spender würden nicht nur anderen helfen; die „Blutverjüngung“ tue ihnen auch selbst gut. Außerdem würden alle Blutspenden auf Hepatitis, HIV und Syphilis untersucht. Werde eine dieser Krankheiten entdeckt, werde der Betreffende – und nur er – vertraulich informiert. Und die Spende werde in diesem Fall selbstverständlich nicht verwendet.

Vor Beginn der Blutspende hatte sich Bäder-Geschäftsführer Olaf Seemeyer den Truck angesehen. „Herr Seemeyer war beeindruckt, wie gut und effizient das Fahrzeug ausgestattet ist “, wird Oliver Ziebolz zitiert: „Er hätte am liebsten als Erster selbst gespendet, hatte aber Termine. “ Gespendet habe der Wesavi-Chef dann in gewisser Weise aber doch: Jeder, der an der Aktion teilnahm, bekam eine Tageskarte.

Seitens des Blutspendedienstes würde man gern öfter zum „Wesavi“ kommen: „Die Zusammenarbeit war hervorragend, der Service ganz was Besonderes. Und die Örtlichkeit ist natürlich klasse. Das sieht man daran, wie viele junge und Erstspender wir hatten!.“

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Erstellt:
6. Dezember 2018, 21:00 Uhr
Lesedauer:
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