In den Ausbildungswochen wurden den Teilnehmern von Ausbildungsleiter Bernd Hachmeyer und seinem 19-köpfigen Ausbildungsteam die Grundlagen des Feuerwehrwesens gelehrt. Dröge

In den Ausbildungswochen wurden den Teilnehmern von Ausbildungsleiter Bernd Hachmeyer und seinem 19-köpfigen Ausbildungsteam die Grundlagen des Feuerwehrwesens gelehrt. Dröge

Samtgemeinde Uchte 11.11.2018 Von Katharina Dröge

25 neue Brandschützer ausgebildet

Acht Wochen dauerte die Ausbildung – jetzt sind die acht Frauen und 17 Männer einsatzbereit

Über einen Zeitraum von acht Wochen wurden 25 Kameradinnen und Kameraden zu Brandschützern in der Samtgemeinde Uchte ausgebildet. Acht Frauen und 17 Männer bereichern ab sofort den Einsatzdienst in den Freiwilligen Feuerwehren der Samtgemeinde Uchte. In den nächsten zwei Jahren werden sie nun alle 80 Stunden Ausbildung in den eigenen Ortswehren durchlaufen, um auch den Truppmann-II-Lehrgang zu absolvieren und endgültig mit der Grundausbildung abzuschließen. Viel Lob, aber auch mahnende Worte gab es bei der Abschlussfeier vom Gemeindebrandmeister Gerhard Bremermann: „Riskiert später nicht euer Leben, eure Gesundheit ist das Wichtigste. Bei jedem von euch warten Familie und Freunde darauf, dass ihr heile vom Einsatz zurückkommt.“ Auch der Stellvertreter des Samtgemeindebürgermeisters Thomas Kropp beglückwünschte alle. Er betonte, dass alle Kameraden und Kameradinnen in den Feuerwehren sehr wichtig seien und freute sich auch besonders über die hohe Frauenquote in diesem Lehrgang. Die Lehrgangssprecherin Nina Langhorst bedankte sich im Namen aller Teilnehmer bei den Ausbildern, die ihre Freizeit für sie geopfert hätten und stets sehr geduldig waren. Als dankende Anerkennung verteilte sie an jeden Ausbilder eine Rose.

In den Ausbildungswochen wurden die Teilnehmer vom Ausbildungsleiter Bernd Hachmeyer und seinem 19-köpfigen Ausbildungsteam die Grundlagen des Feuerwehrwesens gelehrt. So wurden sie in den Bereichen Rettung, Verhalten bei Gefahr, Verbrennen und Löschen, psychosoziale Unterstützung und Unfallverhütung geschult. Sie bekamen die Fahrzeuge und Gerätschaften auf den Feuerwehrfahrzeugen erklärt und ihnen wurde die Erste Hilfe nähergebracht. Der praktische Unterricht umfasste den Löschangriff, den Einsatz mit Leitern, Rettung und Selbstrettung, Technische Hilfeleistung und die Brandbekämpfung mit Feuerlöschern, Schaum und Wasser.

Am Ende der Ausbildung wurden sie vom Kreisausbildungsleiter Marcel Biermann in der Theorie und Praxis geprüft. Hier mussten sie ihr in den vergangenen Wochen erlerntes Wissen und Können unter Beweis stellen. Neben einer schriftlichen Prüfung gab es auch einen praktischen Teil, in dem sie neben dem Benennen von wasserführenden Armaturen, einen Rettungsbund anlegen, eine vierteilige Steckleiter aufbauen und begehen und eine Saugleitung zusammenkuppeln mussten. Zu guter Letzt war das Aufbauen eines Löschangriffs gefragt.

Kreisausbildungsleiter Marcel Biermann zeigte sich beeindruckt von den Leistungen. Er dankte dem Ausbilderteam und erklärte den Truppmann-Absolventen, dass nun das Leben in der Feuerwehr richtig startet und sie an Lehrgängen teilnehmen können.

Folgende Kameraden und Kameradinnen meisterten die Prüfung: Yannick Arndt und Florian Barg (Bohnhorst), Lena Bogenschneider, Marlen Könemann, Nina Langhorst, Alissa Menze, Valentin Menze und Christian Ruhe (Warmsen), Yvonne Dummeier, Emilia Engelking und Ramona Hoffmann (Kleinenheerse-Glissen), Janik Falldorf, Christian Stockhausen und Christoph Schuhmacher (Hoysinghausen), Leon Geier, Julian Mayerhofer und Kai-Uwe Wulfmeyer (Großenvörde), Béla und Hajo Haßfeld, Dan Rickers und Melina Thiel (Darlaten), Janis Meyer (Essern), Lukas Mußmann und Marlo Schlottmann (Diepenau), Sascha von Behrens (Werkfeuerwehr Pohlsche Heide). Unter den Teilnehmern haben drei Personen 100 Prozent in der schriftlichen Prüfung erreicht.

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Erstellt:
11. November 2018, 21:00 Uhr
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