Spendenübergabe an der Kunstschule (vorne, von links): Ingeborg Oppermann, Lilia Gavrilenko und Jürgen Heidtmann zusammen mit (hinten, von links) Torsten Radomi, Volker Speckmann und Werner Klein. Foto: Graue

Spendenübergabe an der Kunstschule (vorne, von links): Ingeborg Oppermann, Lilia Gavrilenko und Jürgen Heidtmann zusammen mit (hinten, von links) Torsten Radomi, Volker Speckmann und Werner Klein. Foto: Graue

Stolzenau 26.12.2020 Von Jörn Graue

2.500 Euro für die Kunstschule Mittelweser

Spende vom Stolzenauer Rotary-Club / Finanzierung von laufenden Betriebskosten

Große Freude unmittelbar vor Weihnachten in der Kunstschule Mittelweser: Der Rotary Club Stolzenau hat der seit mehr als einem Vierteljahrhundert bestehenden Einrichtung einen Spendenscheck in Höhe von 2500 Euro überreicht.

Kunst helfe dabei, Grenzen zu überwinden, sagte Kunstpädagogin Lilia Gavrilenko, die sich sichtlich über die wiederholte Zuwendung der Rotarier freute.

„Der Club möchte an einem der wichtigen Punkte der diesjährigen Agenda festhalten und die Kunstschule als Einrichtung für Kinder und Jugendliche in dieser schweren Zeit finanziell unterstützen“, erklärte Präsident Jürgen Heidtmann.

Er verwies darauf, dass die Summe aus Spenden der Clubmitglieder aufgebracht worden sei. Heidtmann skizzierte die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Aktivitäten des Vereins in diesem Jahr: So hätten traditionelle Veranstaltungen wie das Benefiz-Golfturnier, das Beachvolleyball-Turnier in Steyerberg und der Weinverkauf bei der Landpartie in Schinna nicht stattfinden können.

„Und auch der alljährliche Verkauf einer neugestalteten Weihnachtskugel konnte wegen der Absage der Weihnachtsmärkte kein Geld in die Clubkasse bringen“, blickte der Präsident zurück.

Auch der erste Vorsitzende des Förderkreises des Stolzenauer Rotary Clubs, Torsten Radomi, betonte die Wichtigkeit, den Nachwuchs zu unterstützen. „Wir wissen, wo wir herkommen“, sagte er mit Blick auf das finanzielle Engagement vor Ort. Die Kunstschule sei ein verlässlicher Partner.

Kunstpädagogin Gavrilenko verwies darauf, dass bis zu den Weihnachtsferien Kurse in der Kunstschule stattgefunden hätten. Um Abstandsregeln einzuhalten, sei ursprünglich ein Raum in zwei Räume aufgeteilt worden. Sie erinnerte auch an die Online-Angebote während des ersten Lockdowns im Frühjahr (DIE HARKE berichtete).

Die Vorsitzende des Trägervereins Kunstschule Mittelweser im Landkreis Nienburg, Ingeborg Oppermann und ihr Stellvertreter Werner Klein verwiesen darauf, dass die Spende für laufende Betriebskosten verwendet werden solle. So würden beispielsweise auch die aktuellen Hygieneanforderungen zu höheren Kosten führen, indem etwa Pinsel häufig ausgetauscht werden müssten. Auch seien mehrere Schüler in den vergangenen Monaten abgesprungen. „Die Spende zeigt, wie sehr die Rotarier den Puls an Stolzenau haben. 2500 Euro sind eine tolle Summe“, betonte Oppermann und sprach von „einem Akt der Nächstenliebe“.

Kunst bedeute immer Licht und Bereicherung, zeigte sich Gavrilenko überzeugt und ausgesprochen dankbar für die Zuwendung.Im kommenden Jahr stehe die Vorbereitung des Wettbewerbs mit dem Titel „Unter Strom“ eines regionalen Energieversorgers an.

Ein Künstler stehe immer unter Strom, sagte die Kunstschulleiterin und verwies darauf, dass die Thematik Kinder etwa auf Umweltprobleme aufmerksam machen sollte. Sie verwies darauf, dass es im neuen Jahr sowohl neue Kurse für Anfänger ab sechs Jahren sowie einige freie Plätze für Kinder und Jugendliche ab neun Jahren geben würde.

Anmeldungen sind unter Telefon (05761)9099320 oder (05761) 3502 möglich. Im Internet ist die Kunstschule unter www.kunstschule-mittelweser.de zu finden.

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Erstellt:
26. Dezember 2020, 14:10 Uhr
Lesedauer:
ca. 2min 23sec

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