Der Landkreis Nienburg erhält für die Feuerwehrtechnische Zentrale ein neues Löschgruppenfahrzeug. Symbolbild: MAK / Adobe Stock

Der Landkreis Nienburg erhält für die Feuerwehrtechnische Zentrale ein neues Löschgruppenfahrzeug. Symbolbild: MAK / Adobe Stock

Landkreis 17.01.2020 Von Die Harke

272 PS für die Einsatzkräfte

Neues Einsatzfahrzeug für die Feuerwehr / Auto ist für die FTZ

Die Feuerwehr im Landkreis Nienburg bekommt ein neues Fahrzeug. Das Löschgruppenfahrzeug wird finanziert vom Bund, das haben die heimischen Bundestagsabgeordneten Marja-Liisa Völlers (SPD) und Maik Beermann (CDU) am Freitag mitgeteilt.

Der Bund kümmert sich nach Grundgesetz um den Schutz der Zivilbevölkerung im Verteidigungsfall. Gemäß Zivilschutz- und Katastrophenhilfegesetz ergänzt er dazu die Ausstattung der Katastrophenschutzeinheiten der Länder. Dafür investiert er jährlich etwa 60 Millionen Euro, um damit das 2008 von der Innenministerkonferenz festgelegte und im Februar 2019 aktualisierte Ausstattungskonzept umzusetzen. Dieses sieht bundesweit 5.421 Einsatzfahrzeuge sowie weitere Ausstattung vor. Insgesamt wurden 108 Fahrzeuge ausgeschrieben. Eines davon komme nun nach Nienburg, teilte die Abgeordneten mit.

In der kommenden Woche werde das neue Fahrzeug bereitgestellt. Zunächst werde es in der Feuerwehrtechnischen Zentrale (FTZ) Nienburg untergebracht, so Beermann. Nach der Fertigstellung des Neubaus der Feuerwehrtechnischen Zentrale werde das Fahrzeug in Lemke stationiert. Das 13,5 Tonne schwere Fahrzeug des Herstellers Rosenbauer hat einen 1.000 Liter fassenden Löschwasserbehälter und 272 PS.

„Ich freue mich sehr über die Entscheidung. Sie zeigt: Jahrelanges Engagement zahlt sich aus. Dennoch stehen auch künftig wichtige Herausforderungen vor uns: Die steigende Belastung der Feuerwehrkameraden wird uns weiter begleiten und erfordert auch politische Lösungen. Und klar ist auch, ein Fahrzeug in Marklohe ist ein schöner Anfang, einige weitere Fahrzeuge würden uns aberim Landkreis Nienburg auch ganz gut zu Gesicht stehen“, sagt Beermann. „Ich freue mich, dass unsere Beschlüsse in Berlin nun auch vor Ort in Nienburg ankommen“, betont Völlers.

2017 habe die Bundesregierung mit dem Gesetz zur Stärkung des Schutzes von Vollstreckungsbeamten und Rettungskräften auf die hohe Belastung der Einsatzkräfte reagiert. Heute würden auch Angriffe auf Einsatzkräfte deutlich stärker sanktioniert. Das Geld vom Bund für die Amtsausstattung der Feuerwehren sei in den Ländern um 100 Millionen Euro erhöht worden. Von diesen 100 Millionen Euro fließe nun auch Geld in den Landkreis.

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Erstellt:
17. Januar 2020, 18:00 Uhr
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