Harald Engelhardt (Mitte) ist neuer Katastrophenschutz-Beauftragter des DRK. DRK-Kreisverband

Harald Engelhardt (Mitte) ist neuer Katastrophenschutz-Beauftragter des DRK. DRK-Kreisverband

Landkreis 22.11.2016 Von Die Harke

27.250 Hausbesuche bei ambulanter Pflege

Harald Engelhardtals Katastrophenschutz-Beauftragter des DRK-Kreisverbandes bei Jahreshauptversammlung vorgestellt

Die Leistungsfähigkeit des [DATENBANK=3712]DRK-Kreisverbandes[/DATENBANK] und der ihm angeschlossenen 33 Ortsvereine wurde bei der Mitgliederversammlung im Pavillon des [DATENBANK=5061]DRK-Altenzentrums[/DATENBANK] quasi im Rahmen der Tagesordnung“ deutlich – etliche Zahlen belegen sie. Um dieses Potenzial auch im Katastrophenfall und sogar überregional einsetzen zu können, hat das DRK Harald Engelhardt im Rahmen der Versammlung zum Katastrophenschutz-Beauftragten bestellt. Das hat das DRK mitgeteilt. Der pensionierte Berufssoldat war Verbindungsoffizier für zivil-militärische Zusammenarbeit im Bezirks-Verbindungskommando Hannover und als „Fachberater Sanität“ Mitglied im Einsatzstab des Landkreises. Der 58-Jährige soll nach DRK-Angaben damit Mittler sein zwischen zivilen Hilfs- und Rettungseinrichtungen und der Bundeswehr.

DRK-Kreisgeschäftsführer Martin Krone umriss die Aufgaben des neuen „K-Beauftragten“: „Harald Engelhardt ist auf der Ebene des Kreisverbandes verantwortlich für die Einsatzfähigkeit der Gesamtorganisation, ist Koordinator und Ansprechpartner bei der Zusammenarbeit mit beispielsweise dem Landkreis oder der Landesregierung und nimmt intern in erster Linie analysierende und vorbereitende Aufgaben wahr.“

19.350 Stunden im Einsatz für Flüchtlingshilfe

Dass der DRK-Kreisverband im Katastrophenfall wertvolle Hilfe leisten würde, daran ließ Präsident Johann Heinrich Ahlers keinen Zweifel. Beispielhaft nannte Ahlers das Engagement des DRK in der Flüchtlingshilfe – die mit Abstand größte Aufgabe des vergangenen Jahres – verwies aber auch auf rund 27.250 Hausbesuche im Rahmen der ambulanten Pflege, kreisweit 136 Blutspendetermine oder 3100 Menschen, die DRK-Kurse zu Erster Hilfe oder Erster Hilfe am Kind besucht haben. Mit Blick auf 19.350 Stunden, die allein die DRK-Bereitschaften im Rahmen der Flüchtlingshilfe im Einsatz waren, lobte Johann Heinrich Ahlers: „Wenn‘s drauf ankommt, seid ihr da!“

Kreisgeschäftsführer Martin Krone erläuterte den Abgesandten der 33 Ortsvereine die finanzielle Situation des Kreisverbandes wie auch der drei Tochtergesellschaften. Krone sprach von einem „sehr erfreulichen“ Geschäftsergebnis und einer „soliden wirtschaftlichen Basis“ für die Zukunft. Auch aus den Reihen der Delegierten gab es spontane Worte ausdrücklicher Anerkennung für die geleistete Arbeit, heißt es abschließend.

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Erstellt:
22. November 2016, 21:00 Uhr
Lesedauer:
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