Die Polizei war insgesamt mit 30 Einsatzkräften vor Ort, um den Streit zweier Großfamilien zu deeskalieren. Schwake

Die Polizei war insgesamt mit 30 Einsatzkräften vor Ort, um den Streit zweier Großfamilien zu deeskalieren. Schwake

Nienburg 30.04.2019 Von Polizeipresse

30 Polizeibeamte im Einsatz: Aggressiver Großfamilienstreit

Polizei beschlagnahmt Schlagringe, verbotene Messer sowie ein Reizstoffsprühgerät

Erneut ist die Situation zwischen zwei Familien am Montagabend eskaliert. 79317 Die Polizei musste mit einem massiven Aufgebot an Einsatzkräften einschreiten. Um 16.50 Uhr sind die Beamten am Montag informiert worden, dass die verfeindeten Familien erneut aufeinandertreffen würden. Die alarmierten Funkstreifenwagenbesatzungen fanden die Gruppen im Bereich der Unterführung des Nordrings bei der B6 tatsächlich vor. Beteiligt waren etwa 40 Personen, die sich sehr aggressiv verhielten und welchselseitig extreme Bedrohungen aussprachen.

"Aufgrund der sehr aggressiven Stimmung, die sich auch gegen die Polizeibeamten richtete, wurden zusätzliche Funkstreifenwagen herangezogen, sodass innerhalb kürzester Zeit über 30 Polizeibeamte vor Ort waren", weiß Nienburgs Polizeipressesprecher Axel Bergmann.

Eskalation verhindert

Die Einsatzkräften schritten nach eigenen Angaben konsequent ein und sprachen unmissverständliche Platzverweise sowie Betretungs - und Näherungsverboten aus. Das habe Wirkung gezeigt: Eine Eskalation konnte demnach unterbunden werden.

Im Zusammenhang mit dieser Auseinandersetzung kontrollierten Beamte später gegen 22.40 Uhr einen Pkw mit Insassen, die zuvor in den streitenden Gruppen aufgefallen waren. Dabei beschlagnahmten die Polizisten bei einem 19- und 21-Jährigen Schlagringe, verbotene Messer sowie ein Reizstoffsprühgerät.

Polizei hat aktuelle Lage im Blick

"Die Polizeiinspektion am Amalie-Thomas-Platz beobachtet die Situation sehr aufmerksam. Nach den gegenseitig begangenen Straftaten im vergangenen Jahr, dem anschließenden groß angelegten Einsatz gegen mehrere Beschuldigte, den Vorkommnissen vom 25. April sowie der gestrigen Gefahrensituation werden die Ordnungshüter auch weiterhin alles daransetzen, dass keine unbeteiligten Bürgerinnen und Bürger zu Schaden kommen", sagt Bergmann bestimmt.

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Erstellt:
30. April 2019, 11:20 Uhr
Lesedauer:
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