Bis zum Abschluss am 1. Februar wurden 3,35 Millionen Euro in die Schmutzwasserkanalsanierung investiert. Foto: pixabay

Bis zum Abschluss am 1. Februar wurden 3,35 Millionen Euro in die Schmutzwasserkanalsanierung investiert. Foto: pixabay

Stolzenau 30.01.2021 Von Die Harke

3,3 Millionen Euro im Untergrund verbaut

In Stolzenau beginnt der letzte Bauabschnitt der Schmutzwasserkanalsanierung

Viel Geld hat der Abwasserentsorgungsbetrieb (AEB) Stolzenau in den vergangenen Jahren in die Hand genommen, um die Schmutzwasserbeseitigung zukunftssicher zu machen: Nach Abschluss des am 1. Februar beginnenden fünften und letzten Bauabschnitts werden insgesamt rund 3,35 Millionen Euro in die Schmutzwasserkanalsanierung geflossen sein. Das hat der Kreisverband für Wasserwirtschaft mitgeteilt.

Die Arbeiten am letzten Abschnitt der Sanierung sollen Ende März beendet sein. Sie setzen den Schlusspunkt unter ein Projekt, das 2013 mit der Sanierung der Schmutz- und Regenwasserkanalisation in der Schinnaer Landstraße begonnen hatte. Dieses Projekt war nach zwei Jahren abgeschlossen. Kosten: 1,85 Millionen Euro.

„2016 begann dann die eigentliche Kanalsanierung im Ort“, berichtet Projektleiter Martin Kretschmer vom Kreisverband für Wasserwirtschaft, der beim AEB Stolzenau für die praktische Umsetzung zuständig ist. Grundlage dafür war eine TV-Untersuchung. Dazu war das gesamte Stolzenauer Kanalnetz kameratechnisch untersucht worden. Basierend auf diesen Daten hatte der AEB ein Sanierungskonzept entwickelt, das in den kommenden Jahren Schritt für Schritt abgearbeitet wurde.

Der jetzige fünfte Abschnitt umfasst in erster Linie Restarbeiten oder Maßnahmen, die vorher zurückgestellt worden sind. Anders als in den vergangenen Jahren gebe es darum kein fest umrissenes Sanierungsgebiet. Kretschmer: „Überall im Flecken fallen Arbeiten an, meist aber nur punktuell und von kurzer Dauer.“

Hauptstraßen seien von den Sanierungen nicht betroffen; auch bei Arbeiten im Straßenraum sollen in aller Regel halbseitige Sperrungen ausreichend sein. Die Anliegergrundstücke würden nach Möglichkeit jederzeit erreichbar bleiben. „Wenn es zu Einschränkungen für Anwohner kommen sollte, werden wir die Betroffenen informieren“, versichert der Projektleiter abschließend.

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Erstellt:
30. Januar 2021, 09:30 Uhr
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