Das Land Niedersachsen unterstützt dieses Jahr insgesamt 204 Fördermaßnahmen der Städte und Gemeinden mit 121,6 Millionen Euro aus der Städtebauförderung. Foto: pixabay

Das Land Niedersachsen unterstützt dieses Jahr insgesamt 204 Fördermaßnahmen der Städte und Gemeinden mit 121,6 Millionen Euro aus der Städtebauförderung. Foto: pixabay

Landkreis 27.04.2021 Von Die Harke

4.387.000 Euro gehen in den Landkreis Nienburg

Städtebauförderungsprogramm des Landes Niedersachsen für das laufende Jahr

Das Land Niedersachsen unterstützt dieses Jahr insgesamt 204 Fördermaßnahmen der Städte und Gemeinden mit 121,6 Millionen Euro aus der Städtebauförderung. Zusammen mit dem kommunalen Eigenanteil können damit Investitionen in Höhe von rund 167 Millionen Euro umgesetzt werden. Davon profitiert auch der Landkreis Nienburg.

Folgende heimische Kommunen sind in den drei Förderschwerpunkten „Lebendige Zentren“, „Wachstum und nachhaltige Erneuerung“ und „Sozialer Zusammenhalt“ berücksichtigt worden: Hoya erhält 900.000 Euro, die Stadt Rehburg-Loccum erhält für den Ortskern Rehburg 700.000 Euro, die Samtgemeinde Liebenau erhält 1.073.000 Euro, die Samtgemeinde Mittelweser erhält 594.000 Euro, die Stadt Nienburg erhält für die Innenstadt 400.000 Euro und für das Nordertor 720.000 Euro.

Im Zusammenhang der Förderung erklärte der heimische SPD-Landtagsabgeordnete Grant Hendrik Tonne: „Ich freue mich sehr, dass so viele verschiedene Projekte in unseren Kommunen aus dem Umweltministerium gefördert werden. Für unsere Innenstädte und Ortskerne ist die Corona-Pandemie die zentrale Herausforderung. Mit den nun geförderten Projekten geben wir Antworten auf die Fragen danach, wie unsere Kommunen nach der Pandemie aussehen sollen.“

Ich freue mich sehr, dass so viele verschiedene Projekte in unseren Kommunen aus dem Umweltministerium gefördert werden. Für unsere Innenstädte und Ortskerne ist die Corona-Pandemie die zentrale Herausforderung.

Grant Hendrik Tonne, SPD-Landtagsabgeordneter

Darüber hinaus betonte Tonne: „Wir sehen uns mit einem Attraktivitätsverlust in allen Lebensbereichen: Einkaufen, Mobilität, Bildung, Kultur und Versorgung konfrontiert. Viele Kommunen haben schon innovative Ideen und Projekte entwickelt, diese werden wir nun mit den Förderprogrammen ergänzen und stärken.“

Im Programmjahr 2021 werden 13 Maßnahmen neu in das Städtebauförderungsprogramm aufgenommen. Besonders finanzschwache Gemeinden können auch in diesem Jahr wieder dadurch entlastet werden, dass der kommunale Eigenanteil an den förderfähigen Kosten auf 10 Prozent gesenkt wurde. „Gerade in dieser schwierigen Zeit ist die Bauwirtschaft ein wichtiger Konjunkturmotor.

Gemeinsam mit den Städten und Gemeinden können wir so nachhaltige Investitionen zur Verbesserung der Lebensqualität und Attraktivität der Innenstädte und der Ortskerne weiterhin ermöglichen“, sagt der niedersächsische Bauminister Olaf Lies.

Tonne gratulierte in seiner Pressemitteilung sogleich den geförderten Kommunen und freut sich über die entstehenden Projekte vor Ort. Die Kommunen werden darüber hinaus auch durch die Ämter für regionale Landesentwicklung unterrichtet. Im Anschluss daran werden die Fördermittel von der NBank bewilligt.

Das komplette Städtebauförderungsprogramm 2021 mit einer alphabetischen Auflistung der geförderten Gesamtmaßnahmen der Programme im Internet unter: www.umwelt.niedersachsen.de.

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Erstellt:
27. April 2021, 15:05 Uhr
Lesedauer:
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