Landkreis 17.03.2017 Von Die Harke

4,5 Millionen Euro fließen in den Kreis

Landtagsabgeordneter Tonne berichtet über Vergabe von Fördermitteln für Städtebau

Der Landkreis Nienburg profitiert erneut in hohem Maße von Fördermitteln. Es werden 4,5 Millionen Euro fließen. Das hat der heimische Landtagsabgeordnete und Parlamentarische Geschäftsführer der SPD-Landtagsfraktion, Grant Hendrik Tonne, im für die Städtebauförderung und Stadterneuerung zuständigen Landesministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung auf Nachfrage erfahren. „Ich freue mich sehr über diese Nachrichten aus Hannover, geben sie doch mittlerweile im vierten Jahr in Folge einen weiteren mächtigen Schub für den ländlichen Raum“, so [DATENBANK=513]Grant Hendrik Tonne[/DATENBANK] in einer Pressemitteilung.

Tonne zeigte sich insbesondere darüber erfreut, dass der Landkreis Nienburg im Jahr 2017 erneut erheblich profitiere, nachdem in den vergangenen drei Jahren bereits 9,8 Millionen Euro (2014 580.000 Euro, 2015 genau 5,53 Millionen Euro sowie 2016 knapp 3,7 Millionen Euro) in den Landkreis Nienburg geflossen seien.

Aus dem Programm „Soziale Stadt“, das als Leitprogramm die soziale Integration hat und Gelder für Investitionen städtebaulicher Maßnahmen zur innovativen und nachhaltigen Stadtteilentwicklung einzusetzen sind, könne die Stadt Nienburg für das Nordertor mit 1,2 Millionen Euro profitieren und die Stadt Rehburg-Loccum für den Ortsteil Bad Rehburg mit 320.000 Euro.

Aus dem Programm „Aktive Stadt- und Ortsteilzentren“ erhalte die Stadt Rehburg-Loccum für den Ortskern Rehburg 200.000 Euro.

Hoya könne mit 700.000 Euro aus dem Programm an Zuschüssen rechnen. Die Mittel sind für Investitionen städtebaulicher Maßnahmen zur innovativen und nachhaltigen Stadtteilentwicklung einzusetzen.

Den Löwenanteil erhalte der Landkreis Nienburg erneut aus dem Förderprogramm „Kleine Städte und Gemeinden“. Dank einer landesseitigen Umverteilung würden in diesem Programm im Jahr 2017 sogar 4,4 Millionen Euro mehr an Fördermitteln verteilt als nach der Verwaltungsvereinbarung Städtebauförderung eigentlich vorgesehen seien.

Das Ziel des Städtebauförderungsprogramms „Kleinere Städte und Gemeinden“ stehe in Zusammenhang mit der Bundesinitiative Ländliche Infrastruktur. Diese beabsichtige, Maßnahmen zum Erhalt und zur Entwicklung der ländlichen Infrastruktur, insbesondere zur Stärkung dünn besiedelter und vom Bevölkerungsschwund betroffener Regionen zu unterstützen. Aus diesem Programm fließen für Hoya 162.000 Euro in den Landkreis. Das „Netzwerk Liebenau“ erhalte 940.000 Euro, die Samtgemeinde Mittelweser 728.000 Euro und Uchte 200.000 Euro.

„Das Förderprogramm ist deshalb so gut geeignet, weil die Antragsteller mit zwei Drittel Zuschüssen rechnen können. Die Co-Finanzierung von einem Drittel ist daher auch hilfreich für Kommunen, deren Haushalte eher wenig Spielraum zulassen“, so Tonne.

Insgesamt seien damit auch in 2017 wichtige Projekte im Landkreis umsetzbar, von der dörflichen Entwicklung angefangen bis hin zu der Gestaltung von Stadtzentren und Stadtteilzentren, heißt es abschließend.

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Erstellt:
17. März 2017, 21:00 Uhr
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