Die arabische Übersetzung des nebenstehenden Textes.

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Nienburg 05.05.2019 Von Die Harke

50 Jahre: Nienburgs CJD lädt ein

CJD-Projekt „Willkommen in Nienburg“ / Heute: Alle sind willkommen am 11. Mai im Ahornbusch

„Das CJD in Nienburg lädt alle Menschen zu einem besonderen Tag der Begegnung ein: Feiern Sie mit uns 50 Jahre CJD Nienburg und kommen Sie zum Fest mit abendlicher Open-Air-Party“, schreibt des CJD in der heutigen Folge von „Willkommen in Nienburg“. Weiter heißt es:

Ein paar Informationen wie alles begann: 1969 nahm das Jugenddorf zunächst mit Förderlehrgängen und einem Internatsbetrieb seine Arbeit auf. 1972 kamen eigene Werkstätten (Tischlerei, Malerei) dazu.

Den Jugendmigrationsdienst (JMD) gibt es im CJD seit 1989, mit Angeboten für Menschen bis 27 Jahren. Unter anderem mit Film- und Musicalprojekten, Kochaktionen, Nachhilfegruppen und natürlich der persönlichen Beratung.

Fünf Jahre später, 1994, wurde der Jugendhilfe-Bereich ins Leben gerufen mit der Eröffnung der ersten Tagesgruppe. Hinzu kamen die ambulanten Hilfen mit nahezu jährlich neuen Angeboten wie zum Beispiel die stationären Wohngruppen. Da sind besonders die Bereiche der heilpädagogischen Kinderwohngruppe und die interkulturelle Wohngruppe für geflüchtete Jugendliche auf dem Kampe zu erwähnen. Integration und Inklusion gehören zur täglichen Arbeit im CJD. Das Projekt Multifamilientherapie wurde 2018 durch den psychologischen Dienst initiiert. Das neueste Angebot ist seit März 2019 das Wohnprojekt Mutter-Vater-Kind Wohnen.

Der Bereich berufliche Bildung etablierte sich mit überbetrieblichen Ausbildungen seit 1998.

Die staatlich anerkannte Förderschule für emotionale und soziale Entwicklung – Christophorus-Schule – öffnete 2003 ihre Pforten und ist seitdem gut ausgelastet.

Innerhalb von 50 Jahren hat sich das Jugenddorf nun zu einem großen sozialen Unternehmen entwickelt mit mehr als 150 Mitarbeitenden und knapp 400 Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen.

Sven Kühtz, Mitorganisator der Jubiläumsfeier – hebt die Kernkompetenzen des CJD hervor: „Erlebnispädagogik, der musische Bereich, Religion und Integration sind die Basis unsere Arbeit.“

Sabine Pflaum, die Einrichtungsleiterin, ist stolz auf die gute Zusammenarbeit mit den Mitarbeitenden und darauf, dass das CJD für viele Menschen mit und ohne Beeinträchtigung einen sicheren Ort darstellt.

Eröffnet wird die Feierstunde um 12 Uhr mit einer ökumenischen Andacht und um 13 mit Begrüßungsworten von Landrat Detlev Kohlmeier. Danach gibt es bis etwa 17 Uhr ein buntes Programm.

Hier ein kleiner Ausschnitt:

Für Klein und Groß gibt es einen Streichelzoo, Wasserspiele, Kletterangebote und Ponyreiten. Frau Silberfisch greift die Idee auf, „Weser Stones“ zu bemalen. Inspiriert wurde sie durch Melanie Heck, die ein Leben im Rollstuhl führt und die Aktion ,,Weser Stones“ ins Leben rief.

Der Kreisjugendring bringt ein Spielmobil mit. Beim BUND kann man Pflanzen mit allen Sinnen erfahren. Selbst „Spiel ohne Grenzen“ erfährt eine Wiederauferstehung.

Die Gruppe „Menschen helfen Menschen“ bieten wieder Falafel an, Stockbrot und Forelle gibt’s bei den Köchen, und selbstverständlich gibt es Kuchen, Getränke, Eis und vieles mehr …

Finanziell gefördert wird dieser Tag von der „Aktion Mensch“. In Kooperation mit der Rockinitiative Nienburg findet abends ab 19:30 Uhr ein Open-Air-Fest mit den Nienburger und Bremer Bands Milan, R.D.M und den Freaks Dynamite statt.

„Freuen Sie sich auf einen zauberhaften Nachmittag und einen klangvollen Abend. Wir freuen uns auf Sie“, so das CJD abschließend.

Das Begegnungscafe St. Martin findet wieder am nächsten Dienstag um 16 Uhr im Gemeindehaus St. Martin statt. Und alle Menschen sind auch dazu herzlich eingeladen.

Dieser Beitrag ist Bestandteil des CJD-Projekts „Willkommen in Nienburg“, das vom Bundesamt für Migration (BAMF) gefördert und von der HARKE am Sonntag regelmäßig begleitet wird.

Das CJD wird 50. Das soll am 11. Mai groß gefeiert werden. CJD

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Erstellt:
5. Mai 2019, 15:04 Uhr
Lesedauer:
ca. 2min 41sec

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