Staatssekretär Norbert Barthle, überreichte den Förderbescheid an Heinz-Jürgen Weber, Maik Beermann, Sabine Schröder und Walter Eisner. Bundesministerium für Verkehr

Staatssekretär Norbert Barthle, überreichte den Förderbescheid an Heinz-Jürgen Weber, Maik Beermann, Sabine Schröder und Walter Eisner. Bundesministerium für Verkehr

Berlin/Steyerberg/Liebenau 18.01.2017 Von Die Harke

55000 Euro für die E-Mobilität

Flecken Steyerberg, Samtgemeinde Liebenau und Projektpartner aus Saerbeck bekommen Fördermittel

Der Flecken Steyerberg, die Samtgemeinde Liebenau und ihre Projektpartnergemeinde Saerbeck (NRW) erhalten Fördermittel für den Aufbau der Elektromobilität vor Ort. Das geht aus einer Mitteilung des Bundesverkehrsministeriums hervor. Staatssekretär Norbert Barthle überreichte jetzt die Förderbescheide aus dem Förderprogramm zur batterieelektrischen Elektromobilität an Sabine Schröder und Bürgermeister [DATENBANK=469]Heinz-Jürgen Weber[/DATENBANK] vom Flecken Steyerberg sowie Liebenaus Samtgemeindebürgermeister [DATENBANK=152]Walter Eisner[/DATENBANK].

„Das Interessante und Besondere an dieser Konstellation ist, dass sich drei kleinere Kommunen, zudem noch aus unterschiedlichen Bundesländern, zusammengeschlossen haben, um die Förderung zu erhalten. Schließlich mussten laut Förderaufruf mindestens drei Fahrzeuge beschafft werden, was von einer kleinen Kommune schwer zu stemmen ist, denn die Förderung erfolgt anteilig“, heißt es in der Mitteilung. Die 55000 Euro Fördermittel werden also mit 55000 Euro Eigenmittel hintersetzt.

Dafür werden in Steyerberg ein E-Pkw, zunächst für die Verwaltung und ein moderner E-Bus mit neun Sitzen als Ersatz für den alten, fossilen Bürgerbus angeschafft. Die Samtgemeinde Liebenau will ebenfalls einen E-Pkw anschaffen und dazu eine entsprechende Lademöglichkeit installieren. Das Gleiche gilt für die dritte Gemeinde im Bunde, die Gemeinde Saerbeck aus dem Kreis Steinfurt. „Die Kommunen gehen damit mit gutem Beispiel voran und setzen auch im Verkehrsbereich auf Zukunft und Innovation“, lobt das Ministerium. Mittel- bis langfristig ist vorgesehen, die E-Fahrzeuge in das Konzept einer nachhaltigen, ländlichen Mobilität über E-Carsharing einzubinden.

Über die Unterstützung für die beiden Kommunen aus dem Landkreis Nienburg freuten sich auch [DATENBANK=12]Maik Beermann[/DATENBANK] und [DATENBANK=195]Katja Keul[/DATENBANK], die beiden Bundestagsabgeordneten des Kreises.

Das Förderprogramm für die Elektromobilität in den Regionen ist mit jährlich 30 Millionen Euro dotiert. Unterstützt werden die Beschaffung von Elektrofahrzeugen und den Aufbau der benötigten Ladeinfrastruktur. Mit dieser Förderung werde die Elektromobilität auch wirtschaftlich interessant. Das Gesamtvolumen der 45 überreichten Förderbescheide beträgt 11,5 Millionen Euro. Damit werden Gesamtinvestitionen in Höhe von rund 24,3 Millionen Euro ermöglicht.

Barthle sagte bei der Übergabe der Bescheide an die anwesenden Gäste gewandt: „Grünes Licht für 45 neue Projekte! Mit unserem Förderprogramm für die Regionen unterstützen wir die kommunalen Akteure beim Aufbau der Elektromobilität vor Ort. Die Nachfrage ist groß, das zeigt: Die Elektromobilität ist in der Fläche angekommen.“

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Erstellt:
18. Januar 2017, 21:00 Uhr
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