Die Polizei sucht nach einem 74-jährigen Mann aus Hille-Oberlübbe. Die Ermittler bitten um Hinweise auf den Aufenthaltsort des Mannes. Foto: Polizei Minden-Lübbecke

Die Polizei sucht nach einem 74-jährigen Mann aus Hille-Oberlübbe. Die Ermittler bitten um Hinweise auf den Aufenthaltsort des Mannes. Foto: Polizei Minden-Lübbecke

Hille 17.01.2020 Von Die Harke

Kein Lebenszeichen von 74-Jährigem

Senior aus Hille-Oberlübbe bleibt verschwunden / Auch Sonar-Boot im Einsatz

Update vom 18. Januar, 22.38 Uhr:

Noch immer gibt es kein Lebenszeichen von einem 74-Jährigen aus Hille-Oberlübbe, der seit vergangenen Donnerstag als vermisst gilt. Die Polizei hat ihre Suche am Sonnabend fortgesetzt. „Hinweise auf ein Gewaltverbrechen liegen den Ermittlern nicht vor“, teilte die Polizei Minden-Lübbecke am frühen Sonnabendabend mit.

Die Einsatzkräfte konzentrierten sich am Sonnabend tagsüber vor allem auf den Oberlübber Bergsee. Die zur Unterstützung eingesetzte Feuerwehr suchte von einem Boot aus mit einem Sonar-Gerät den See ab. Parallel dazu durchkämmten Teile einer Hundertschaft einen Abschnitt im Wiehengebirge, der am Freitag aufgrund der einbrechenden Dunkelheit nicht mehr vollends abgesucht werden konnte.

Zwar waren nach der Veröffentlichung eines Fotos des Vermissten mehrere Hinweise bei der Polizei Minden-Lübbecke eingegangen, diese führten jedoch nicht zum Erfolg. Da der Mann auch nach zwei Tagen intensiver Suche nicht gefunden wurde, hat die Polizei die Suchmaßnahmen nach eigener Aussage für den morgigen Sonntag zunächst ausgesetzt.

Am Freitag hatten rund 120 Einsatzkräfte und zwei Rettungshundestaffeln nach dem Vermissten gesucht. Unterstützt wurden sie dabei zeitweise durch die Besatzung eines Polizeihubschraubers.

Der vermisste 74-Jährige war am Donnerstag gegen 13 Uhr von seinem am Rande des Wiehengebirges gelegenen Wohnhauses in Oberlübbe zu einem Spaziergang aufgebrochen. Als er Stunden später nicht zurückgekehrt war, erstatteten Angehörige eine Vermisstenanzeige bei der Polizei. Diese hatte daraufhin mit den ersten Suchmaßnahmen begonnen. Dabei kamen neben mehreren Streifenwagen auch ein Hubschrauber und ein Personensuchhund zum Einsatz.

Bisher zu dem Thema:

Vom vermissten 74-jährigen Senior aus Hille-Oberlübbe gibt es weiter keine Spur. 120 Feuerwehrleute hatten sich an der Suchaktion beteiligt. Das hat die Polizei Minden-Lübbecke mitgeteilt.

Die Suche wurde am Freitagvormittag fortgesetzt und konzentrierte sich in erster Linie auf das Wiehengebierge. Einsatzkräfte der Bereitschaftspolizei aus Bochum, Essen und Bielefeld durchkämmten dabei abschnittsweise große Teile des Waldgebietes. Unterstützt wurden sie dabei aus der Luft von einem Polizeihubschrauber.

Im Laufe der Aktion kamen noch zwei Rettungshundestaffeln zum Einsatz. Die Polizei plant, die Suchmaßnahmen noch bis zum Einbruch der Dunkelheit fortzusetzen. Da nach Polizeiangaben bisher lediglich ein Hinweis aus der Bevölkerung bei den Ermittlern eingegangen ist, veröffentlicht die Polizei nun ein Foto des Mannes. Sollten sich neu Hinweise ergeben, werde die Polizei ihre Suchaktion wieder aufnehmen.

Wie berichtet, hatte der Hiller am Donnerstag gegen 13 Uhr sein Haus zu einem Spaziergang verlassen. Da er bis zum späten Nachmittag nicht heimkehrte, erstatteten Angehörige eine Vermisstenmeldung. Daraufhin startete die Polizei noch am Abend eine Suche.

Der Mann ist 1,75 Meter groß, von schlanker Statur, und hat kurze graue Haare. Er ist bekleidet mit einer braunen Hose, einem grünen Parka sowie Wanderschuhen. Hinweise auf dessen Verbleib nimmt die Polizei in Minden per Notruf 110 oder unter der Telefonnummer (0571) 88660 entgegen.

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Erstellt:
17. Januar 2020, 09:45 Uhr
Aktualisiert:
18. Januar 2020, 22:38 Uhr
Lesedauer:
ca. 2min 25sec

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