SPD-Bundestagsabgeordnete Marja-Liisa Völlers (rechts) informierte sich bei Nina Röhl vom „Reiseparadies Loccum“. Foto: Büro Völlers

SPD-Bundestagsabgeordnete Marja-Liisa Völlers (rechts) informierte sich bei Nina Röhl vom „Reiseparadies Loccum“. Foto: Büro Völlers

Loccum 02.08.2020 Von Die Harke

80 Prozent Umsatzeinbruch

SPD-Bundestagsabgeordnete Völlers beim „Reiseparadies Loccum“

Die heimische Bundestagsabgeordnete Marja-Liisa Völlers (SPD) besuchte im Rahmen ihrer Sommertour „Gemeinsam gut durch den Sommer“ das Reisebüro „Reiseparadies Loccum“, um sich mit der Inhaberin Nina Röhl über den Umgang mit der Corona-Situation auszutauschen.

Dazu Völlers: „Die Corona-Krise hat die Reisebranche in den vergangenen Monaten ganz wesentlich beeinflusst. Obwohl bereits Lockerungen der Beschränkungen vorgenommen wurden, ist nicht vorhersehbar, wann mit einer Normalisierung des Reisebetriebs gerechnet werden kann. Viele Reisebüros haben mich in der Vergangenheit wegen dieser nur schwer zu ertragenden Unsicherheit kontaktiert.“

Weiter: „Ich bin froh, dass ich mit Frau Röhl nun persönlich sprechen konnte. Für mich ist es ganz wichtig zu erfahren, wie gesetzliche Hilfsmaßnahmen, wie zum Beispiel das Kurzarbeitergeld und die Soforthilfe, vor Ort ankommen. Ich freue mich, dass wir der Branche damit helfen können und dass die Umsetzung so gut funktioniert. Das ist ein großer Durchbruch auch im Hinblick auf die Anerkennung der in den vergangenen Monaten geleisteten Arbeit der Reisebüros, für die es keine finanzielle Entlohnung gab“.

Das Loccumer Reisebüro habe mit einem Umsatzeinbruch von 80 Prozent in den Monaten April bis Juni im Vergleich zum letzten Jahr zu kämpfen. Die schnelle Abwicklung der vom Bundestag verabschiedeten Hilfsmaßnahmen lobte die Inhaberin.

„Wir hoffen für die Zukunft, dass diese Pandemie den Kunden gezeigt hat, wie wertvoll es ist im stationären Reisebüro zu buchen, denn wir waren seit dem 17. März vor Ort und haben den Kunden so gut wir konnten zur Seite gestanden mit Tipps zur Umbuchung bzw. Stornierung, obwohl sich die meisten Veranstalter teilweise bis heute telefonisch abgemeldet haben. Es kamen sogar Online-Buchenden zu mir, weil sie ihre Portale nicht erreicht haben. Hier möchte ich nochmal erwähnen, dass die Preise im Internet und bei uns vor Ort immer identisch sind, denn das ist ein Irrglaube vieler Kunden“, so Röhl abschließend.

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Erstellt:
2. August 2020, 16:04 Uhr
Lesedauer:
ca. 1min 58sec

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