Bei der Scheckübergabe (von links): Uta Riesel, Soni Schuhmacher, Petra Blohm-Glissmann, Heidi Tegtmeier, Michael Weber, Beate Kieh und Pfarrer Christoph Konjer. Pfarrei St. Christophorus

Bei der Scheckübergabe (von links): Uta Riesel, Soni Schuhmacher, Petra Blohm-Glissmann, Heidi Tegtmeier, Michael Weber, Beate Kieh und Pfarrer Christoph Konjer. Pfarrei St. Christophorus

Stolzenau 11.02.2017 Von Die Harke

850 Euro für die Nienburger Tafel

Pfarrei spendet Basar- und Kollektenerlös

Die [DATENBANK=284]Pfarrei St. Christophorus Stolzenau[/DATENBANK] hat die Hälfte des Erlöses aus ihrem Martinsbasar und die Kollekte zum Einführungsgottesdienst ihres neuen Pfarrers Christoph Konjer an die Nienburger Tafel gespendet: 850 Euro wurden jetzt an deren Leiterin Beate Kiehl übergeben. Traditionsgemäß spenden die Stolzenauer den Basarerlös je zur Hälfte der Jugendarbeit in der Pfarrei und einem sozialen, kirchlichen Projekt. Sie könne das Geld sehr gut für logistische Dinge gebrauchen, sagte Kiehl bei der Spendenübergabe. „Die Lebensmittel müssen mit Kühlfahrzeugen eingesammelt und angeliefert werden. Der Unterhalt der Fahrzeuge kostet viel Geld, das aus Spenden aufgebracht werden muss. Wir, als Pfarrei, sind dankbar, auf diese Weise die Nienburger Tafel unterstützen zu können“, teilt der Kirchenvorstand der Pfarrei mit.

Am 15. Januar 2014 hat die [DATENBANK=3296]Nienburger Tafel[/DATENBANK] zum ersten Mal in den Räumen der Stolzenauer Pfarrei Lebensmittel an Bedürftige verteilt. Zusammen mit ihren ehrenamtlichen Helfern für die Verteilung sorgt Marion Kohlmeyer von der Diakonie Stolzenau für das leibliche Wohl der Gäste.

„Wir haben die Räume gerne für den guten Zweck zur Verfügung gestellt“, schreibt der Kirchenvorstand weiter. „Es war für uns überraschend, wie weit das Einzugsgebiet für die Ausgabestelle Stolzenau ist und es hat uns erschüttert, dass Leute zu Fuß aus Bad Rehburg kamen. Zu Fuß, weil sie kein Fahrrad besaßen und sich die Busfahrt nicht leisten konnten.“

Zunächst seien die Räumlichkeiten groß genug gewesen, mit dem Anstieg der Flüchtlinge aber habe die Zahl der Hilfesuchenden dramatisch zugenommen. „Wir sehen, welche Not herrscht und wie die Tafel kämpfen muss, diese zu lindern“, teilt der Kirchenvorstand mit.

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Erstellt:
11. Februar 2017, 14:43 Uhr
Lesedauer:
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