Die Europa-Union erkundete dieses Mal das Dreiländereck.Europa Union

Die Europa-Union erkundete dieses Mal das Dreiländereck.Europa Union

Landkreis 03.11.2019 Von Die Harke

Aachen, Maastricht, Vaalserberg

Studienreise der Europa-Union im Kreis Nienburg führte in das Dreiländereck Belgien, Niederlande, Deutschland

Die diesjährige Studienreise des Kreisverbandes Nienburg der Europa-Union Deutschland führte unter der Leitung der Vorsitzenden Helena Nowak in das „Dreiländereck“ Belgien, Niederlande, Deutschland.

Zur Mittagszeit des Anreisetages wurde Aachen erreicht. Im Rahmen einer Stadtführung erfuhren und sahen die Nienburger Vieles der ehemaligen Kaiserstadt. Natürlich gehörte eine Besichtigung des von Karl dem Großen erbauten Domes, zum Unesco Weltkulturerbe gehörend, ebenfalls zum Programm. Den Abschluss bildete eine Führung durch das Rathaus mit dem Krönungssaal, in dem jährlich der Internationale Karlspreis an Persönlichkeiten, die sich um die europäische Idee verdient gemacht haben, verliehen wird. Am frühen Abend wurde das Hotel in Maastricht erreicht.

Der nächste Tag begann ebenfalls mit einem Stadtrundgang, führte durch romantische Gassen, vorbei an prachtvollen alten Häusern, ehemaligen Klosteranlagen, aber auch an stilvollen Einkaufspassagen, über den Markt mit dem Rathaus und endete am Vritjhof, dem bekanntesten Platz der Stadt. Ebenso wie am Markt sind hier viele Cafés und Restaurants zu finden. Maastricht ist nicht nur eine Stadt der Kirchen, ebenfalls eine Stadt für Genießer und eine Stadt der Studenten. Übrigens: 25 Prozent der Studierenden sind Deutsche. Nach solch vielfältigen Eindrücken war eine Schifffahrt auf der Maas sehr entspannend.

In Maastricht durfte natürlich eine Information über die Maastrichter Verträge nicht fehlen, die am 7. Februar 1992 hier unterzeichnet wurden und am 1. November 1993 in Kraft traten. Aus der Europäischen Gemeinschaft (EG) wurde die Europäische Union (EU). Zum wesentlichen Inhalt der Verträge gehörte die Einführung einer gemeinsamen Währung. Der Euro wurde am 1. Januar 1999 als Buchwährung eingeführt, am 1. Januar 2002 als Bargeld. Das weitere Reiseprogramm sah einen Besuch des Soldatenfriedhofs Lommel vor, auf dem über 30000 Soldaten beerdigt wurden, überwiegend deutsche Soldaten aus dem 2. Welt-krieg.

Zu einem kurzen Stopp lud die kleine, idyllische Stadt Valkenburg ein. Hier wurde mit einem sachkundigen Führer die unter der Burgruine gelegene Fluweelengrotte erkundet, in der an den Mergelwänden eine Vielzahl von Skulpturen und Bildern von historischen Ereignissen zu sehen waren. Nur eine halbe Autostunde von Maastricht entfernt liegt die belgische Stadt Lüttich. Ebenfalls an der Maas gelegen, zeigte sie sich modern und historisch zugleich, industriell und auch charmant.

Nach einem Fußweg durch die Altstadt erfolgte die Erkundung der Neustadt mit dem Bus. Hier ist vor allem der wie eine Auster gebaute ganz moderne Bahnhof zu nennen. Auf dem Rückweg nach Maastricht besuchten die Nienburger das ehemalige Zisterzienserkloster Val Dieu in Aubel. In der angeschlossenen Brauerei nahm die Gruppe an einer Bierverkostung teil.

Der letzte Tag begann mit einem Besuch des Dreiländerecks. Auf der höchsten Erhebung der Niederlande, dem Vaalserberg (322 Meter) befindet sich ein Aussichtsturm von dem man einen tollen Blick über die Niederlande, Belgien und Deutschland hat.

Den Abschluss der Reise bildete ein kurzer Stadtrundgang in Münster, beginnend bei Pinkus Müller, über den Domplatz zum Rathaus,, wo sich die Reisenden bei einem Glas Altbierbowle stärkten, um anschließend die Heimfahrt nach Nienburg anzutreten.

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Erstellt:
3. November 2019, 13:03 Uhr
Lesedauer:
ca. 2min 33sec

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