Kompaniefeldwebel, „Spieß“ Heinrich Wilkens (links) meldet sich beim Kommandeur Oberst Timm ab. Foto: Hörhold / BUndeswehr

Kompaniefeldwebel, „Spieß“ Heinrich Wilkens (links) meldet sich beim Kommandeur Oberst Timm ab. Foto: Hörhold / BUndeswehr

Langendamm 10.04.2021 Von Die Harke

Abschied, Ankunft und Auszeichnungen

Erster Quartalsappell des Jahres für das Multinational CIMIC Command

In diesen Tagen führte das Multinational CIMIC Command (MN CIMIC Cmd) den ersten Quartalsappell des Jahres durch. Anlass waren zahlreiche Verabschiedungen, Begrüßungen, Beförderungen und Auszeichnungen verschiedener Soldaten. Die Soldaten hielten dazu ausreichend Abstand und trugen die vorgeschriebenen Schutzmasken.

Bei sonnigem Himmel meldete pünktlich um 10 Uhr Oberst Berndsen dem Kommandeur des MN CIMIC Cmd, Oberst Andreas Timm, die angetretene Formation.

Oberst Timm begrüßte alle angetretenen Soldatinnen und Soldaten sowie zivile Mitarbeiter des Commands und betonte die Bedeutung des Appells für den Zusammenhalt der Dienststelle sowie um Mitarbeiter in würdiger Art und Weise zu befördern oder. aus der Dienststelle zu verabschieden.

Der Kompaniefeldwebel, in Soldatensprache auch einfach „Spieß“ genannt, Oberstabsfeldwebel (OSF) Heinrich Wilkens, trat seinen Dienst am 1. Juli 1987 bei der Bundeswehr in einer Nachschu-bausbildungskompanie an. Es folgten die Standorte Nienburg/Weser, Bremen, Heidenheim, Burg, Osterholz-Scharmbeck und Delmen-horst. Am 1. August 2016 wurde OSF Wilkens wieder nach Nienburg versetzt im Zentrum für Zivil Militärische Zusammenarbeit der Bundeswehr, heute MN CIMIC Cmd, als Kompaniefeldwebel eingesetzt.

Oberst Timm sagte in seiner Rede vor den Soldaten: „Wir haben unseren ehemaligen Spieß, OSF Wilkens, am Mittwochvormittag mit einem bravourösen Spalier aus der Kaserne und seinem militärischen Berufsleben verabschiedet. Er war sehr bewegt, dafür mein herzlicher Dank an alle Beteiligten.“

Wir können uns Stillstand in der Ausbildung und Einsatzvorbereitung nicht leisten. Oberst Andreas Timm

„Wir können uns Stillstand in der Ausbildung und Einsatzvorbereitung nicht leisten. Wir tun dies verantwortungsbewusst unter den Rahmenbedingungen der Pandemie und insbesondere mit Blick auf die Mutationen des Virus in der dritten Welle. Wir passen aufeinander auf und sorgen mit abgestimmten Hygienekonzepten für den bestmöglichen Schutz – darauf können Sie vertrauen!“, sagte Oberst Andreas Timm zur angetretenen Formation.

Der Kommandeur betonte in seiner Rede, dass nicht nur Kräfte zur Verstärkung der Operationszentrale im Kommando Territoriale Aufgaben der Bundeswehr abgestellt sind, sondern auch seit mehreren Wochen ein 15-köpfiges Team unter Führung von Oberstleutnant Bernd Weiser zur Amtshilfe in Berlin abgestellt ist.

Es folgte die Begrüßung zahlreicher neu zuversetzter Soldatinnen und Soldaten aller Dienstgradgruppen. Unter ihnen auch der neue Kompaniefeldwebel Oberstabsfeldwebel Norbert Marquord. Für die Soldaten des Standortes ist er kein Unbekannter, denn er war vor seiner kurzen Zwischenverwendung beim Kommando Heer in Strausberg bereits Soldat der Einheit.

Im weiteren Verlauf folgten Auszeichnungen mit Einsatzmedaillen der Bundeswehr sowie mehrere Beförderungen. Oberst Timm durfte gleich ein dreifaches 25-jähriges Dienstjubiläum an Oberstabsfeldwebel Ronny Ihlenfeld, Stabsfeldwebel Mike Rollin und Stabsfeldwebel Sven-Hajo Wittfoth aussprechen und die Dankurkunden zum Jubiläum überreichen.

Der Kommandeur verlas im Anschluss die Urkunde zur Versetzung in den Ruhestand von Fregattenkapitän (FK) Bernd Lukas. FK Lukas war 1982 in die Bundeswehr eingetreten und durchlief bis 2016 zahlreiche Dienstposten in der Marine. Höhepunkte dürften dabei elf Jahre „Seefahrt“ und davon acht Jahre als eingesetzter Kommandant gewesen sein, so der Kommandeur des MN CIMIC Cmd in seiner Rede. „Ich danke Ihnen für all das, was Sie in knapp 39 Dienstjahren in den unterschiedlichsten Bereichen der Streitkräfte geleistet haben“, sagte Oberst Timm abschließend.

Zum Abschluss des Appells erklang die Nationalhymne– Corona bedingt dieses Mal vom Band.

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Erstellt:
10. April 2021, 16:45 Uhr
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