18.11.2012

Abschluss mit Monolog

„Susanna Abraham – Kauffrau und Stifterin der Synagoge“ endet

Nienburg (DH). Am 25. November um 15.30 Uhr wird im Museum Fresenhof mit einer Finissage die Ausstellung „Susanna Abraham – Kauffrau und Stifterin der Synagoge“ im Rahmen der frauenORTE Niedersachsen – Nienburg beendet.

Mit einer festlichen Auftaktveranstaltung am 9. September diesen Jahres wurde die Stadt Nienburg mit der Kauffrau und Stifterin der Synagoge, Susanna Abraham, frauenORT in Niedersachsen. Stadt- und Kreisarchivarin Patricia Berger erarbeitete für den frauenORT Nienburg eine informative und spannende Ausstellung zum Leben und Wirken dieser herausragenden Frauenpersönlichkeit. Im Verlauf der Finissage wird Barbara Weissenborn wird in ihrem szenischen Monolog, der auch Höhepunkt der Auftaktveranstaltung war, die Erinnerung an Susanna Abraham repräsentieren. Der Abschluss der Ausstellung wird auch Anlass für ein Fazit der Stadt- und Kreisarchivarin sein.

„Mit der Recherche zu Susanna Abraham müsste es jetzt weitergehen“, so Archivarin Patricia Berger und gleichzeitig Ausstellungsmacherin. „Viele Quellen sind noch nicht ausgewertet. Die Bedeutung von Susanna Abraham lohnt die Arbeit, denn ihr Leben vermittelt in wirklich spannender Weise Einsichten in die weibliche jüdische Existenz des 18./19. Jahrhunderts. Dabei haben ihre tatkräftige, couragierte Art, ihr taktisches Geschick, ihr ökonomischer Erfolg, ihre Individualität schon etwas Modernes“, stellt die Archivarin abschließend fest.

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Erstellt:
18. November 2012, 00:00 Uhr
Lesedauer:
ca. 1min 37sec

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