Es fängt bei den Kleidern an, endet bei der Feier: Die Vorstellungen zum Abschlussball sind grundsätzlich anders, als die Realität. Matthias Stolt

Es fängt bei den Kleidern an, endet bei der Feier: Die Vorstellungen zum Abschlussball sind grundsätzlich anders, als die Realität. Matthias Stolt

#TGIF 23.02.2018 Von Kristina Senning

Abschlussball: Vorstellung vs. Realität

Oh, wow, das gleiche Kleid gibt’s vier Mal!

Wer glaubt, dass die letzte geschriebene Prüfung das Highlight der gesamten Schulzeit ist – der irrt sich: Vor allem wir Frauen machen einen ziemlichen Hehl aus dem Abschlussball. Da wird poliert, lackiert, frisiert, Make-Up aufgelegt, Kleider geshoppt … bis die besagte Veranstaltung vor der Tür steht.

Natürlich sind die Erwartungen immens, denn sämtliche Teenie-Romanzen aus Film und Fernsehen haben die Maßstäbe so hochgesetzt, dass sie leider gar nicht erst erfüllt werden können. Das fängt beim Kleiderkauf an, geht über zum Friseurbesuch und endet schließlich in einem unvergesslichen Abend.

Szene 1. Der Kleiderkauf – Vorstellung:

Verkäuferin: „Hallo, kann ich Ihnen behilflich sein?“

Abiturientin: „Ja, eigentlich schon, ich suche nämlich ein Kleid für den Abiball.“

Verkäuferin: „Da haben wir einige schöne Modelle, natürlich alles in Ihrer Größe. Probieren sie doch einfach ein paar Modelle an.“

Verkäuferin: „Oh, das Kleid ist um 25 Prozent reduziert, weil es ein Vorjahresmodell ist.“

Szene 2. Der Kleiderkauf – Realität:

Verkäuferin: „Hallo, wie kann ich Ihnen behilflich sein?“

Abiturientin: „Ja, eigentlich schon, ich suche nämlich ein Kleid für den Abiball.“

Verkäuferin: „Haben Sie irgendwelche Vorstellungen?“

Abiturientin: „Ich hätte gerne ein Blaues. Mit Spitze. Und Strass. Obwohl, eventuell wäre auch lachsfarben schön. Oder Apricot. Außerdem brauche ich noch neue Schuhe, eine Clutch – also zu viel darf es nicht kosten.“

Verkäuferin: „Ich bringe Ihnen gerne ein aktuelles Modell, das in etwa Ihren Vorstellungen entspricht.“

Verkäuferin: „Probieren Sie doch einfach ein paar Kleider an.“

Verkäuferin, schnaufend: „Ich finde es sieht wirklich ganz unglaublich toll aus.“

Abiturientin, verzweifelt: „Und ich bin darin nicht zu dick?“ - Stille.

Verkäuferin: „Nein, wirklich, sie müssen es nur kürzen lassen. Und an den Trägern ein wenig anpassen. Eventuell muss an den Hüften noch etwas umgenäht werden.“

Abiturientin: „Und die Farbe?“

Verkäuferin: „Grün steht Ihnen wirklich super. Das betont die Augen.“

Abiturientin, recht zufrieden: „Was kostet das Kleid denn?“

Verkäuferin: „Da sind wir bei 140 Euro.“

Verkäuferin: „Für das Kürzen nehmen wir 20 Euro. An den Trägern ist Spitze, das wird recht kompliziert, damit das Muster wieder passt. Also so 30 Euro sollten das nochmal sein, und an der Hüfte sind das auch nochmal 30 Euro, weil wir den Reißverschluss anpassen müssen...“

Verkäuferin: „Das macht dann bitte 140 Euro, die Änderungen können danach bezahlt werden.“

Verkäuferin, binnen weniger Sekunden mehr als schweißgebadet: „Oh nein, ich sehe gerade, dass das Kleid für ihren Abiball schon gekauft wurde. Ich kann es leider nicht nochmal heraus geben ...“

Natürlich hoffen wir, dass eure Kleid- und Anzug-Suche deutlich erfolgreicher abläuft. Übrigens suchen wir, passend zum Thema, die HARKE Abi-Ball-Queen! Wir begleiten sie beim Shopping und on top gibt es eine schicke Limousinenfahrt zur Feier, um nach dem ganzen Stress entlastet zu werden ;-)

Hollywood lebt es vor: DEN perfekten Abschlussball. Aber gibt es ihn in der Realität auch? enterlinedesign

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Erstellt:
23. Februar 2018, 19:07 Uhr
Lesedauer:
ca. 3min 20sec

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