Nienburg 15.04.2015 Von Polizeipresse

Abzocke durch falsches Gewinnversprechen - 48-Jährige fällt auf Betrüger rein

Um 300 Euro wurde eine 48-Jährige betrogen, die auf einen angeblichen Bargeldgewinn, der ihr am Telefon angekündigt wurde und für deren Auszahlung sie in Vorkasse gehen musste, hereinfiel.

Am Montagvormittag, 13.04.15, klingelte bei der Schweringerin das Telefon. Eine angebliche Mitarbeiterin der Deutschen Zentralbank stellte ihr einen Bargeldgewinn aus einem Gewinnspiel in Höhe von 37.500 Euro in Aussicht. In weiteren Anrufen am Folgetag wurde die Geschädigte aufgefordert, für die Deckung entstandener Kosten und Abwicklung der Formalitäten paysafecards zu erwerben und die entsprechenden PIN-Nummern mitzuteilen. Dieser Aufforderung kam die 48-Jährige nach. Als erst weitere Vorabzahlungen per paysafe verlangt wurden, wurde die Frau misstrauisch und schaltete die Polizei ein.

"Wir nehmen diesen Fall zum Anlass, erneut vor einer Abzocke durch falsche Gewinnversprechen zu warnen", erklärt Gabriela Mielke, Polizeipressesprecherin. Das Versprechen angeblich hoher Gewinne ist eine Masche, die Betrüger in den unterschiedlichsten Varianten anwenden. Die Methode ist immer die gleiche: Vor einer Gewinnübergabe werden die Opfer dazu aufgefordert, eine Gegenleistung zu erbringen.

"Meistens enden die Gespräche mit dem Hinweis: "Sie hören von uns". Doch darauf wartet der vermeintliche Gewinner vergeblich", weiß Mielke und rät "Machen Sie sich bewusst: Wenn Sie nicht an einer Lotterie teilgenommen haben, können Sie auch nichts gewonnen haben und geben Sie niemals Geld aus, um einen vermeintlichen Gewinn zu erhalten!"

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Erstellt:
15. April 2015, 15:49 Uhr
Lesedauer:
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