Erfolgreiche Qualifizierung: Die fortgebildeten Moscheeführerinnen und Moscheeführer, die Referentin Emine Oguz (links), Carmen Prummer (Vierte von rechts), Leiterin des Fachdienstes Migration und Teilhabe, sowie Vorstandsvorsitzender Muhammet Ali Baykus (Zweite von rechts) und Vorstandsmitglieder der Türkisch-Islamischen Gemeinde zu Nienburg. Landkreis Nienburg

Erfolgreiche Qualifizierung: Die fortgebildeten Moscheeführerinnen und Moscheeführer, die Referentin Emine Oguz (links), Carmen Prummer (Vierte von rechts), Leiterin des Fachdienstes Migration und Teilhabe, sowie Vorstandsvorsitzender Muhammet Ali Baykus (Zweite von rechts) und Vorstandsmitglieder der Türkisch-Islamischen Gemeinde zu Nienburg. Landkreis Nienburg

Landkreis 30.03.2018 Von Die Harke

„Ängste und Unwissenheit abbauen“

Qualifizierung zu Moscheeführerinnen und -führern erfolgreich abgeschlossen

Der Landkreis Nienburg hat kürzlich eine Qualifizierung zu Moscheeführerinnen und -führern angeboten. Neun Frauen und Männer haben sich an vier Sonntagen unter der Leitung der Referentin Emine Oguz qualifizieren lassen. Mit dieser Fortbildung auf Initiative von Carmen Prummer, Leiterin des Fachdienstes [DATENBANK=6210]Migration und Teilhabe[/DATENBANK] beim Landkreis Nienburg, wurden die Teilnehmenden dazu befähigt, selbständig und eigenverantwortlich Moscheeführungen anzubieten und sich und ihre Gemeinde, in diesem Falle die Türkisch-Islamische Gemeinde zu Nienburg, vorzustellen. Sie lernten Fachbegriffe, gruppendynamische Prozesse oder Kommunikationsmethoden, teilt die Kreisverwaltung mit.

„Dadurch, dass die Teilnehmerinnen und Teilnehmer direkt im Dialog mit Besuchern sind, können sie nicht nur ihre Religion und die ehrenamtliche, soziale Arbeit der Gemeinde erläutern, sondern vor allem gemeinsam über gegenseitige Vorurteile und Missverständnisse diskutieren“, schreibt die Kreisverwaltung.

Durch diese Qualifizierung gibt es nun die Möglichkeit, vermehrt Führungen für alle Interessierten anzubieten. Kindergärten, Schulklassen, Institutionen und Behörden können sich direkt an den Vorstandsvorsitzenden Muhammet Ali Baykus unter der Telefonnummer (01 71) 1 71 99 98 wenden und Termine vereinbaren.

„Ein wichtiger Aspekt ist der interreligiöse und kultursensible Dialog mit den unterschiedlichsten Besuchergruppen, aber auch die Transparenz über die ehrenamtlichen Gemeindeaktivitäten. Transparenz und Öffnung sind hierbei das ‚A und O‘“, erklärt Muhammet Ali Baykus für den Vorstand.

„Unser Ziel war es unter anderem, die Teilnehmenden als ‚Brückenbauer‘ zu qualifizieren. Unser Anliegen in der Integrationsarbeit des Landkreises ist es, Menschen miteinander ins Gespräch zu bringen sowie Ängste und Unwissenheit abzubauen “, unterstreicht Fachdienstleiterin [DATENBANK=1575]Carmen Prummer[/DATENBANK].

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Erstellt:
30. März 2018, 21:00 Uhr
Lesedauer:
ca. 1min 46sec

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