21.12.2012 Von Alan Smithee

Ärger um Sodastream TV-Werbung

PR-Artikel Der bekannte Sprudelgerätehersteller Sodastream muss sich derzeit mit der britischen Organisation für die Genehmigung von TV-Werbespots, Clearcast, herumärgern. Grund des Ärgers ist ein neuer TV-Spot, den Sodastream in Großbritannien, später auch in der Schweiz, ausstrahlen will. Dieser sorgte bei der Organisation für Unmut.

Platzende PET-Flaschen sind eine Verunglimpfung

In dem besagten TV-Spot wird das Sodastream Sprudelgerät gezeigt. Kurz darauf zeigen sich PET-Flaschen, die zerplatzen. Damit würde der gesamte Markt für Flaschen verunglimpft, so die Organisation Clearcast, weshalb die Ausstrahlung der TV-Werbung in Großbritannien verboten werden soll.

Sodastream sieht das natürlich völlig anders. Man wolle lediglich darauf aufmerksam machen, wie viele Flaschen und Dosen jedes Jahr einfach in den Müll wandern. Weltweit sollen es eine Milliarde PET-Flaschen sein, die nicht wieder verwendet, sondern weggeworfen werden. Alleine in der Schweiz wird jede fünfte PET-Flasche unachtsam entsorgt, so dass hier schon 200 Millionen Flaschen im Jahr die Umwelt belasten. Und genau darum gehe es dem Konzern, heißt es aus dem Unternehmen. Sodastream wolle die Menschheit für das Problem sensibilisieren, wolle zeigen, dass mit selber Sprudeln die Umwelt entlastet werden könne. Gegen die Entscheidung von Clearcast will Sodastream nun gezielt vorgehen.

Werbeaktionen bei Sodastream häufiger problematisch

Dabei ist der aktuelle TV-Spot, der Sodastream ins Gespräch bringt, bei weitem nicht die einzige Aktion, für die der Hersteller Rügen erhielt. Auch im vergangenen Sommer hat das Unternehmen in etwa 30 Städten der Welt riesige Käfige aufgestellt. In diesen befanden sich Tausende von Dosen und PET-Flaschen. Sie sollten ebenfalls verdeutlichen, wie viele Dosen und Flaschen einfach weggeworfen werden bzw. wie viele von ihnen eine durchschnittliche Familie verbraucht. Daraufhin drohte der Konzern Coca-Cola mit einer Strafklage.

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Erstellt:
21. Dezember 2012, 12:58 Uhr
Lesedauer:
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