Mit Zukunftstechnologie befasst sich die Rahn-Schule ab dem kommenden Schuljahr. Foto: Rahn-Schule

Mit Zukunftstechnologie befasst sich die Rahn-Schule ab dem kommenden Schuljahr. Foto: Rahn-Schule

Nienburg 06.11.2021 Von Die Harke

Fachoberschule zur Zukunftstechnologie bald an der Rahn-Schule

Agrar, Bio und Umwelt kombiniert

Gezielte Fachkräftegewinnung, umweltbewusste technologische Innovation und nachhaltiges Wirtschaften sind erforderliche Bestandteile der Zukunft, die die Bildung beeinflussen werden. Um den Anforderungen an die Zukunft gerecht zu werden, planen die Schulen Rahn die Bildungslandschaft in Nienburg zum neuen Schuljahr 2022 zu erweitern.

Mit der geplanten Fachoberschule Agrar-, Bio- und Umwelttechnologie (FOZ) mit dem Schwerpunkt „Zukunftstechnologie“ beschreitet die Schule einen neuen und innovativen Weg. Dieser ist besonders interessant für Schülerinnen und Schüler, die eine Karriere im naturwissenschaftlichen, landwirtschaftlichen oder auch biochemisch-technischen Bereich anstreben. Für ein Studium oder eine Ausbildung für Berufe, die sich mit erneuerbaren Energien, umweltbewusstem Recycling oder bspw. nachhaltigem Wirtschaften beschäftigen, kann mit dieser zweijährigen Fachoberschule Klasse 11 und 12 der Grundstein gelegt werden.

„Der Bescheid für den Genehmigungsantrag wird freudig erwartet“, verrät Schulleiter und Geschäftsführer Sebastian Sonntag und ist dabei optimistisch. Interessensbekundungen und das Aufnehmen auf die Warteliste sind schon jetzt möglich, denn die FOZ soll bereits im kommenden Schuljahr starten. Weitere Informationen gibt es im Rahmen der Infowoche, die vom 23. bis 26. November in Form von Einzelgesprächen nach vorheriger telefonischer Anmeldung im Schulgebäude am Ahornbusch stattfindet.

„Die Fachoberschule wird die Klassen elf und zwölf umfassen, die Zugangsvoraussetzung ist der Realschulabschluss oder ein höherer Schulabschluss“, erklärt Dr. Andrea Butt, stellvertretende Schulleiterin der Fachoberschule. In Klasse elf wird an drei Tagen ein Praktikum in einschlägigen Betrieben, wie ortsansässigen Bio- oder Chemieunternehmen, regionalen Agrarbetrieben, Firmen für neue und nachhaltige Technologien, wie Solar-, Wind- und Wasserkraft, aber auch in naturwissenschaftlichen und technischen Betrieben absolviert. An zwei Tagen pro Woche findet die schulische Ausbildung statt. In Klasse zwölf findet dann Vollzeitunterricht an fünf Tagen pro Woche statt.

Ziel der FOZ ist die Fachhochschulreife und damit der zweithöchste Bildungsabschluss in Deutschland. Mit diesem können die Absolventinnen und Absolventen eine Ausbildung in einer zukunftsorientierten Branche beginnen oder an einer Fachhochschule beziehungsweise ausgewählten Universitäten dazugehörige Fächer studieren.

Die Inhalte der Fachoberschule Zukunftstechnologie umfassen unter anderem die Fächer „Life-Science“, in dem die Bereiche Biochemie, Biologie und Naturwissenschaft integriert sind, das Fach „Umwelttechnologie“, dass sich vor allem mit erneuerbaren Energien, moderner Landwirtschaft und nachhaltiger Zukunftstechnologie befasst sowie Fächern für fachbezogene Zusatzschwerpunkte Wirtschaft sowie IT und EDV.

„Das pädagogische Konzept der neuen Fachoberschule ist bereits fertiggestellt, der Bau zweier neuer Klassenräume hat in den Herbstferien begonnen und auch unsere Fachräume sind insbesondere digital modern und up to date“, sagt Sonntag. Die Rahn Schule hat zudem bereits Kooperationen mit verschiedenen Bio-, Chemie und Technologieunternehmen in Nienburg, in der Region Hannover sowie im Landkreis Diepholz abgestimmt, sodass der Unterricht mit Exkursionen ergänzt und die Vermittlung von Praktikumsplätzen für Schülerinnen und Schüler unterstützt werden kann.

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Erstellt:
6. November 2021, 17:10 Uhr
Lesedauer:
ca. 2min 23sec

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