DRK-Präsident Jan Ahlers (stehend) bei seinen Ausführungen. DRK-Kreisverband

DRK-Präsident Jan Ahlers (stehend) bei seinen Ausführungen. DRK-Kreisverband

Landkreis 04.12.2017 Von Die Harke

Ahlers dankt Ehrenamtlichen

DRK-Kreisverband: Katastrophenschutz bleibt ein Schwerpunkt

„Der DRK-Kreisverband blickt auf ein ereignisreiches Jahr zurück und hat solide gewirtschaftet – so lässt sich das Ergebnis der Mitgliederversammlung des Kreisverbandes auf einen kurzen Nenner bringen“, heißt es in einer Mitteilung des DRK. Das Präsidium freute sich über die rege Teilnahme der Mitglieder: Der Einladung zur Mitgliederversammlung waren 22 von insgesamt 33 DRK-Ortsvereinen aus dem Landkreis gefolgt. Präsident Johann-Heinrich Ahlers dankte den ehrenamtlich engagierten Mitgliedern der Ortsvereine ebenso wie den hauptamtlichen Kräften für ihre Bereitschaft, sich aktiv für den Einzelnen und die Gesellschaft insgesamt einzusetzen – jederzeit, mit hoher Kompetenz und, so Ahlers, absolut zuverlässig. „Dieses Engagement kann kaum hoch genug bewertet werden“, lobte er.

Diese Einsatzbereitschaft ließ Kreisbereitschaftsleiter Stephan Brandt in seinem Rückblick beispielhaft Revue passieren: Brandt erinnerte unter anderem an den Einsatz bei einem tödlichen Bahnunfall, bei zwei Bombenräumungen und bei der Hilfe für die Passagiere eines in Nienburg „gestrandeten“ Zuges.

Eine Herausforderung für die Zukunft ergibt sich nach den Worten Brandts aus einem Erlass des Innenministeriums: Danach kommen im Bereich des Katastrophenschutzes künftig größere und schwerere Fahrzeuge zum Einsatz. Wer ein solches Gefährt von Lkw-Größe steuern wolle, brauche die entsprechende Fahrerlaubnis. Zu den diversen Aus- und Fortbildungen, die das DRK jedes Jahr organisiert, gehören daher neben Grundlagen- und Funklehrgängen auch Kurse zur Führerscheinerweiterung. Das Thema „Katastrophenschutz“ stand auch im Mittelpunkt der Ausführungen des neuen Katastrophenschutz-Beauftragten Harald Engelhardt.

Solide würden sich die Finanzen des Kreisverbandes darstellen: Kreisgeschäftsführer Martin Krone präsentierte „einen Haushalt ohne spektakuläre Posten“, aber mit einem, so der Geschäftsführer, „gesunden Ergebnis“ – und das trotz des demografischen Wandels, dessen Auswirkungen auch das DRK zu spüren bekomme. Krone: „Die Zahl der Mitglieder geht zurück. Wir arbeiten aktiv und mit Erfolg daran, auch jüngere Neumitglieder zu gewinnen. Aber es ist nicht möglich, den jährlichen Rückgang aufzufangen.“

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Erstellt:
4. Dezember 2017, 21:00 Uhr
Lesedauer:
ca. 1min 57sec

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