Nienburg 02.05.2019 Von Die Harke

Aktuelle Sicherheitspolitik am Himmel

Reservisten besuchten Nato-Stützpunkt in Geilenkirchen

Auf Einladung des Kommandeurs der Nator-Airbase besuchte die Reservistenarbeitsgemeinschaft Flugabwehr, zugehörig zur Kreisgruppe Nienburg/Diepholz, den Stützpunkt in Geilenkirchen. Referent Hauptmann Frank Lotta brachte den Teilnehmern in seinem Vortrag auf eindrucksvolle Weise das Waffensystem näher: Ein Airborne Early Warning and Control System (AWACS) ist ein fliegendes Radarsystem. Die Aufgabe ist: Luftraum- und Seeüberwachung sowie die Überwachung von sicherheitsrelevanten politischen Veranstaltungen.

Boeing E-3 Sentry ist die militärische Bezeichnung für eine Boeing 707-320, die als AWACS-Luftaufklärer bei den Luftwaffen mehrerer Staaten im Einsatz ist. Auffälligstes äußeres Merkmal ist das Suchradar über dem Rumpf. Die Einsatzflugplätze befinden sich in Norwegen, Italien, Griechenland und der Türkei. Aktuelle Einsatzgebiete sind zurzeit: Polen, Rumänien, Syrien und das Mittelmeer.

Der Besuch einer Maschine im Hangar durfte auch nicht fehlen. Hier wurden die noch offenen Fragen beantwortet. Nach einer Stärkung im All-Ranks-Club ging es weiter nach Niederzier zu einer der größten privaten Artilleriesammlungen Europas.

Hier erwartete die Reservisten der Wirtschaftswissenschaftler und Kunsthistoriker Prof. Dr. Dr.-Ing M.A. Thomas Roeb, der mit den Teilnehmern eine Zeitreise durch die Artilleriegeschichte durchführte. Die Geschütze die dort zu sehen sind, wurden von der Wehrmacht und Bundeswehr eingesetzt. Unter anderem sind ein Prototyp Fla-Panzer Gepard, ein Leopard 1A5 und ein Waffenträger Wiesel zu sehen. Insgesamt befinden sich rund 24 Panzer in seinem Besitz.

Auch sprach Prof. Roeb über Zwangsarbeit und Kriegsbeute in Bezug auf die Rüstungsindustrie. Dadurch wurde vielen klar, warum sich russische Geschütze in seiner Sammlung befinden.

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Erstellt:
2. Mai 2019, 15:23 Uhr
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