Die Regelung gilt bis zum 22. Februar, ausgenommen sind ambulante Geburten. Foto: Schmidetzki

Die Regelung gilt bis zum 22. Februar, ausgenommen sind ambulante Geburten. Foto: Schmidetzki

Landkreis 09.02.2021 Von Die Harke

Alle Krankenhauspatienten nach Entlassung in Quarantäne

Regelung gilt bis einschließlich 22. Februar für alle Krankenhäuser / Nur bei Geburten keine zehntägige Isolation

Der Landkreis Nienburg hat die zehntätige Quarantänepflicht für stationär aufgenommene Patienten, die bis einschließlich zum 22. Februar entlassen werden, verlängert. Darauf weist Helios hin.

Dies gelte nicht nur für die Helios-Kliniken Mittelweser, sondern betreffe auch alle Kreis-Nienburger, die in einem Krankenhaus auch außerhalb des Landkreises Nienburg aufgenommen sind. Die in Abstimmung mit dem Landkreis Nienburg verschärften Sicherheitsmaßnahmen für Patienten und Mitarbeiter in Krankenhäusern seien verlängert worden. So werde auch die zehntägige Quarantänepflicht für entlassene Patienten bis einschließlich den 22. Februar ausgeweitet.

Zwar werde in den Helios-Kliniken Mittelweser jeder Patient bei Aufnahme und auch vor Entlassung noch einmal auf Covid-19 abgestrichen, doch auch bei einem negativen Ergebnis gebe es nie eine hundertprozentige Sicherheit. „Der Abstrich kann heute negativ, aber morgen schon positiv sein“, sagt Klinikgeschäftsführer Thomas Clausing. Denn: Bei zu geringer Viruslast am Anfang der Erkrankung sei die Infektion noch nicht nachweisbar.

Ausnahmen von der Quarantänepflicht seien nach wie vor ambulante Geburten. „Sofern gesundheitlich alles in Ordnung ist, dürfen Mutter und Kind vier Stunden nach der Entbindung nach Hause gehen“, erläutert Dr. Mathias Uhlig, Chefarzt der Gynäkologie und Geburtshilfe.

In den Helios-Kliniken Mittelweser würden auch weiterhin die darüber hinaus erlassenen Sicherheitsmaßnahmen gelten. Dies sei unter anderem für sämtliche Mitarbeiter der Klinik unabhängig vom Arbeitsbereich die FFP2-Maskenpflicht, strenge Pausenregelungen sowie ein täglicher Abstrich auf Covid-19. Zusätzlich greifen für jeden Mitarbeiter im patientennahen Kontakt auch im Bereich der persönlichen Schutzausrüstung noch einmal erhöhte Sicherheitsvorkehrungen.

Patienten, abgesehen von den Covid-19-Isolierstationen, würden nur noch in Einzelzimmern untergebracht. Die eingesetzten Maßnahmen erfolgten grundsätzlich in enger Abstimmung mit dem Gesundheitsamt des Landkreises Nienburg.

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Erstellt:
9. Februar 2021, 18:10 Uhr
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