Gut Holz: Die Kegelgemeinschaft Warmsen ehrt zum Abschluss einer Saison traditionell ihre erfolgreichsten Mitglieder, aber auch den größten Pechvogel mit den meisten 
„Pumpen“. Kegelgemeinschaft

Gut Holz: Die Kegelgemeinschaft Warmsen ehrt zum Abschluss einer Saison traditionell ihre erfolgreichsten Mitglieder, aber auch den größten Pechvogel mit den meisten „Pumpen“. Kegelgemeinschaft

Warmsen 26.02.2018 Von Die Harke

„Alle gegen die Neun“ räumen ab

38. Keglerball in Warmsen mit 180 Gästen: „Die wilde Dreizehn“ ebenfalls Erster, Wilfried Könemann ragt heraus

Der Keglerball ist der Höhepunkt der jährlichen Kegelsaison in Warmsen und umzu: Dann findet die Siegerehrung des Pokalkegelns der Kegelgemeinschaft „Gasthaus Hartmann“ statt. 17 Klubs kämpften in diesem Jahr um die Siegerpokale. Dabei sicherten sich die Kegler von „[DATENBANK=7179]Alle gegen die Neun[/DATENBANK]“ gleich in zwei Wertungen den Sieg. Der Vorsitzende der Kegelgemeinschaft, Karsten Heineking aus Wegerden, begrüßte auch im Namen seiner Vorstandskollegen Friedhelm Siemann (Wegerden) und Thomas Feßner (Warmsen) am Sonnabend 180 Kegler. An den beiden Wertungsdurchgängen hatten 251 Kegler teilgenommen.

In der Mannschaftswertung um den „Manfred-Döhrmann-Gedächtnispokal“ gab es gleich zwei Sieger: „Die wilde Dreizehn“ und „Alle gegen die Neun“ belegten mit jeweils 2012 Holz Rang eins, Zweiter wurden „Die rollenden Zwetschgenbrummers“ mit 2006 Holz. Sechsmals erzielten fünf Kegelklubs in beiden Durchgängen jeweils über 1000 Holz, was die Gastleute Pfeiffer mit einer Kiste Sekt honorierten.

In der Sonderwertung für die gemischten Klubs setzte sich ebenfalls „Alle gegen die Neun“ an die Spitze, diesmal mit 1992 Holz. Zweiter wurden die Kegler von „Die lustigen Heidjer“ (1986 Holz) und „Die rollenden Zwetschgenbrummers“ (1982 Holz).

Bei der Einzelwertung der Männer sicherte sich Wilfried Könemann vom Kegelclub „De Schweetfautkumpels“ mit herausragenden 274 Holz den Titel. Der zweite Platz ging an Bernd Lohstroh (271 Holz, „Die rollenden Zwetschgenbrummers“), gemeinsame Dritte wurden Herbert Bödeker vom „Roter Hahn“ und Manfred Krüger von „Durstige Hölzer“ mit jeweils 270 Holz. Bei den Keglerinnen siegte Brigitte Loth vom Club „Die lustigen Heidjer“ mit 258 Holz vor Teamgefährtin Renate Weßling mit 256 Holz. Den dritten Platz erreichte Marion Hunder vom Kegelclub „Die rollenden Zwetschgenbrummers“ mit 255 Holz.

Wie in jedem Jahr wurde auch der sogenannte Pudelkönig geehrt, dabei erhält der Kegler mit den meisten „Pumpen“ eine Flasche Sekt und einen großen Schnaps. 15-mal verfehlte Ruth Alhus die Bahn – sie war passenderweise für den Kegelklub „Genial daneben“ angetreten. Mit allen anderen Siegern und Platzierten eröffnete sie sie 38. Auflage des Keglerballs mit einem Ehrentanz; im Anschluss wurde bis zum Morgen gefeiert.

Das jährliche Pokalkegeln findet immer an zwei Kegelabenden jedes Klubs in der Zeit von Mitte November bis Ende Januar statt. Zu werfen sind in jedem Durchgang von jedem Teilnehmer zweimal zehn Wurf. In die Wertung um den Gedächtnispokal kommen die jeweils acht Besten in jedem Durchgang. In der Sonderwertung für die gemischten Klubs kommen von den acht Besten mindestens vier Keglerinnen in die Wertung.

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Erstellt:
26. Februar 2018, 21:00 Uhr
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