Geballte Nienburger Tanzsportkompetetenz – und Bürgermeister: Peter Krüger (TSC Blau-Gold), Ulf und Doris Nagel (TKW), Bürgermeister Henning Onkes und Rainer Bormann (TSZ, von links) heißen den Niedersachsenpokal willkommen. Schwiersch

Geballte Nienburger Tanzsportkompetetenz – und Bürgermeister: Peter Krüger (TSC Blau-Gold), Ulf und Doris Nagel (TKW), Bürgermeister Henning Onkes und Rainer Bormann (TSZ, von links) heißen den Niedersachsenpokal willkommen. Schwiersch

Tanzen 11.03.2017 Von Stefan Schwiersch

Alle unter einer Decke

Die drei Nienburger Tanzklubs TSC, TSZ und TKW richten 2018 gemeinsam den Niedersachsenpokal aus

Nienburg darf sich mit Fug und Recht als Tanzsport-Hochburg im Herzen Niedersachsens bezeichnen. Das hat man auch längst beim Tanzsportverband mit Sitz in Hannover mitbekommen, der die 18. Auflage des Niedersachsenpokals in der Weserstadt ausrichten wird. Das Besondere an der Veranstaltung, die erst am 27. Januar des kommenden Jahres stattfinden wird: Ihre Organisation bündelt die komplette Nienburger Tanzsport-Kompetenz. Alle drei Vereine sind involviert: die Tanzsportabteilung Schwarz-Weiß im [DATENBANK=201]TKW Nienburg[/DATENBANK], der [DATENBANK=1556]TSC Blau-Gold Nienburg[/DATENBANK] und das 1. [DATENBANK=1839]TSZ Nienburg[/DATENBANK]. Als Appetitanreger für diese besondere Veranstaltung fand am Freitag die Übergabe des Niedersachsenpokals statt: Ulf und Doris Nagel (TKW), Peter Krüger (TSC) und Rainer Bormann (TSZ) überreichten den Glaspokal im Stile eines Staffelstabs an die Stadt Nienburg und stellvertretend an Bürgermeister [DATENBANK=1]Henning Onkes[/DATENBANK]. Der versprach: „Wir werden für den Pokal bis zur Veranstaltung einen schönen Platz im Rathaus finden.“ Der Niedersachsenpokal hat mit den üblichen in Nienburg ausgetragenen Turnieren eher wenig zu tun, schon allein, weil es sich um einen Mannschaftswettbewerb handelt. „Bei diesem Pokal steht nicht die sture Bewertung, sondern der Spaß im Vordergrund“, betont Doris Nagel, alles soll unverkrampft zugehen, die Endplatzierung sei von sekundärer Bedeutung. Das liegt auch am Austragungsmodus. 60 Paare werden im „Wesersaal“ des [DATENBANK=4267]Weserschlößchens[/DATENBANK] starten dürfen, weitaus mehr werden sich erfahrungsgemäß bis zum Meldeschluss beworben haben. Aus diesen 60 Paaren werden drei Mannschaften gelost – die Teams „Blau“, Rot“ und „Gelb“. „Es kann also sein, dass Vereinsgefährten plötzlich gegeneinander tanzen“, sagt Ulf Nagel.

Sehenswerter Tanzsport wird an dem Abend ab 18 Uhr aber definitiv zu sehen sein. Geboten wird die komplette Bandbreite vom Breitensport bis zur S-Klasse. Allerdings treten nur gleichklassige Paare gegeneinander an und selbstredend werden auch Latein und Standard getrennt gewertet. Abgerundet wird das Event durch ein buntes Showprogramm.

Die Organisatoren vor Ort hoffen jedenfalls, dass der bunte Mix bei der großen Schar der Kreis-Nienburger Tanzsportfans ankommt. „Wir hoffen, dass der Wesersaal ausverkauft sein wird“, sagt Peter Krüger. Zum Vergleich: Beim Pokalturnier Anfang 2016 in Bad Harzburg wurden rund 300 Fans gezählt. „Das wollen wir toppen“, kündigt Rainer Bormann an.

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Erstellt:
11. März 2017, 21:00 Uhr
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