Olaf Seemeyer in einer der Saunen.

Olaf Seemeyer in einer der Saunen.

Am 1. Dezember beginnt die letzte Bauabnahme

Wesavi-Geschäftsführer zuversichtlich: Saunabereich wird noch vor Weihnachten zur Verfügung stehen

Von Edda Hagebölling

Nienburg. Simone Lehmann hat richtig viel zu tun an diesem Dienstagvormittag. Wenn sie nicht gerade hinter dem Tresen des Wesavi steht und die Fragen der Badegäste beantwortet, deren Anregungen notiert, verloren geglaubte Schals herausgibt oder den Automaten erklärt, an dem die Eintrittskarten ebenfalls erworben werden können, greift sie zum Besen. Dadurch, dass die Arbeiten am Parkplatz noch nicht ganz abgeschlossen sind, kommt mit jedem neuen Badegast neuer Sand ins Bad. 450 Besucherinnen und Besucher hat die Mitarbeiterin der Bädergesellschaft allein am vergangenen Sonntag gezählt. Am Tag davor waren das jeweils 31 Grad warme Gesundheits- und das Kursbecken sowie der 36 Grad warme Whirlpool freigegeben worden. Bis zur Freigabe des kompletten Wesavi – Geschäftsführer Olaf Seemeyer rechnet mit Mitte Dezember – kann dieser sogenannte Gesundheitsbereich von den Besuchern des Sportbereichs gratis mitgenutzt werden.

Zur Verfügung stehen den Besuchern des Ganzjahresbades jetzt das Sportbecken, das Nichtschwimmerbecken, das Planschbecken, das Kursbecken und das Gesundheitsbecken nebst Whirlpool. So gut wie fertig ist auch der Saunabereich mit seinen drei Innen- und zwei Außensaunen und dem Dampfbad. Die bauliche Abnahme des Saunabereichs beginnt voraussichtlich am 1. Dezember. Veranschlagt ist sie mit etwa zwei Wochen. Der 1. Dezember ist zugleich der Tag, an dem der Parkplatz fertig sein soll (siehe gesonderter Bericht).

Mittlerweile komplett genutzt werden kann der Gastrobereich. Während der für jedermann zugängliche Teil der Caféteria seit Freigabe des Sportbereichs zur Verfügung steht, ist die Caféteria für die Bademäntel-Gäste parallel zur Freigabe des Gesundheitsbeckens geöffnet worden.

Sandra Kulinna aus der Geschäftsstelle der Bädergesellschaft hat zurzeit alle Hände voll damit zu tun, sowohl für das Bad selbst als auch für das Kursbecken einen Belegungsplan zu erstellen. Der Bad-Belegungsplan wird öffentlich ausgehängt. Mit dem Ziel, dass sich jeder Badegast im Vorfeld darüber informieren kann, von wann bis wann mit größeren Gruppen zu rechnen ist. Olaf Seemeyer ist durchaus bewusst, dass es besonders dann im Bereich der Umkleidekabinen und Duschen eng wird, wenn zwei Schulklassen aufeinander treffen. Nicht zu üppig bemessen ist offenbar die Anzahl der fest installierten Haartrocknungsgeräte. „Wir haben aber überhaupt nichts dagegen, wenn der Badegast seinen eigenen Fön mitbringt“, so Olaf Seemeyer. Nachträglich noch montiert werden sollen dagegen kleine Ablagen für Duschgel und ähnliches. „Da ich jedoch nicht einfach zu Ikea fahren kann, sondern mich zum einen an die Vorschriften halten und zum anderen drei Angebote einholen muss, ist das nicht von heute auf morgen zu realisieren“, so der Geschäftsführer weiter.

Matten in den Umkleidekabinen sind dagegen nicht vorgesehen. Einerseits, weil sie die Reinigungsarbeiten zu sehr behinderten, und andererseits, weil sie aufwändig desinfiziert werden müssten, gibt Seemeyer zu bedenken. Er empfiehlt, Badelatschen mitzubringen. Betont aber auch, dass der Fußboden überall so gründlich gereinigt werde, dass er absolut hygienisch sei.

Dass die Umkleideschränke nach Meinung zahlreicher Badegäste zu klein sind, ist ebenfalls längst an Seemeyer herangetragen worden. Er ruft aber erneut in Erinnerung, dass sich die Entscheidungsträger seinerzeit bei der Frage größere Schränke und dafür weniger oder kleinere Schränke und dafür mehr für die zweite Alternative entschieden hätten. Ebenfalls nicht damit zu rechnen ist, dass die zum Theater ausgerichtete Glasfront nachträglich mit einer Sichtschutz-Folie versehen wird. „Der freie Blick in das Wesavi soll schließlich zum Besuch des neuen Bades einladen“, gibt er Geschäftsführer zu bedenken.

In jedem Fall erneuert werden die Startblöcke für das Sportbad. Die ersten waren bereits angefangen zu rosten. „Natürlich ein Fall für die Gewährleistung“, wie Seemeyer betont. Und auch die hässlichen Lüftungskästen auf dem Dach des Ganzjahresbades werden noch verschwinden.

„Wir haben den Architekten bereits gebeten, uns vorzuschlagen, wie sich diese Aufbauten möglichst dekorativ verdecken lassen. Möglicherweise mit dem Wesavi-Logo“, so Olaf Seemeyer abschließend.

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Erstellt:
23. November 2014, 00:00 Uhr
Lesedauer:
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