Pastpräsident Rudolf Piehl, Sekretär Harald Gießler, die Präsidentin elect Anke Neuschaefer, Sekretär Volker Speckmann und der neue Präsident Jürgen Heidtmann bei der Präsidentschaftsübergabe.Foto: Dominic Fischer

Pastpräsident Rudolf Piehl, Sekretär Harald Gießler, die Präsidentin elect Anke Neuschaefer, Sekretär Volker Speckmann und der neue Präsident Jürgen Heidtmann bei der Präsidentschaftsübergabe.Foto: Dominic Fischer

Stolzenau 19.07.2020 Von Die Harke

Amtsübergabe online übertragen

Jürgen Heidtmann neuer Präsident des Rotary-Clubs Stolzenau

Jürgen Heidtmann (60) aus Stolzenau ist neuer Präsident des Rotary-Clubs Stolzenau. Turnusgemäß übernahm er das Amt von Rudolf Piehl. Neue Präsidentin elect, die das Amt 2021 übernehmen wird, ist Anke Neuschaefer.

Die Übergabe, die normalerweise in einem festlichen Rahmen mit alle Mitgliedern gefeiert wird, fand Corona-bedingt regelkonform in kleinem Kreis im Garten des neuen Präsidenten statt. Die übrigen Clubfreunde waren per Online-Meeting dazu geschaltet.

Der scheidende Präsident Piehl blickte zunächst zufrieden auf ein erfolgreiches Jahr zurück, wenngleich die Corona-Pandemie nicht unerheblichen Einfluss auf Clubgeschehen und Veranstaltungen genommen habe. In der Vor-Corona-Zeit ermöglichte der Erlös beim Verkauf von Blumenzwiebeln auf der „Landpartie“ in Schinna die Anschaffung eines Pavillons für das Freibad Steyerberg. Mit dem Gewinn aus dem Verkauf von Weihnachtskugeln wurde ein pädagogisches Projekt des Wilhelm-Busch-Museum in Wiedensahl gefördert. Höhepunkt seines Jahres als Präsident war die Unterstützung der First-Lego-League am Gymnasium Stolzenau (DIE HARKE berichtete). Überregional fand dieses Projekt Beachtung und Anerkennung.

Schnelle Reaktion auf Corona-Pandemie

Heidtmann dankte seinem Amtsvorgänger für dessen geleistete Arbeit. Er hob hervor, dass Stolzenau als einer der ersten rotarischen Clubs zu Beginn der Corona-Pandemie auf Online-Meetings umgestellt habe. Durch die Pandemie müssen die Rotarier ihr jährliches Programm zusammenstreichen. Etliche Traditionsveranstaltungen konnten deshalb nicht stattfinden. „Zum Klagen besteht aber kein Grund. Gemeinsam müssen wir diese Krise meistern, um dann, getreu dem diesjährigen rotarischen Motto ‚Rotary eröffnet Möglichkeiten‘, Schwung aufzunehmen und neue Dinge angehen“, sagt Heidtmann.

Den Schwerpunkt für seine Arbeit sieht der neue Präsident im Bereich Bildung mit Hauptaugenmerk auf Kinder und Jugendliche. Die Fortführung der First Lego League soll diesen Schwerpunkt aufnehmen und für Nachhaltigkeit sorgen. Weitere Projekte im Bereich Bildung und Förderung sind in Planung. Es bleibe abzuwarten, wie sich die Gesellschaft in den nächsten Monaten unter dem Einfluss von Corona entwickelt. „Als Service-Club müssen wir schauen, wo wir in Zukunft helfend eingreifen können“, sagt Heidtmann. Das gelte sowohl für regionale, als auch für internationale Projekte. Zu Letzteren zählt das größte Projekt, das Rotary in seiner 115-jährigen Geschichte je angepackt hat – der Kampf gegen die Kinderlähmung („End Polio now“).

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Erstellt:
19. Juli 2020, 18:15 Uhr
Lesedauer:
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