Ein Übergreifen des Feuers auf das Wohnhaus in Leese wurde verhindert. Der Anbau war nicht mehr zu retten. Fotos: Witte

Ein Übergreifen des Feuers auf das Wohnhaus in Leese wurde verhindert. Der Anbau war nicht mehr zu retten. Fotos: Witte

Leese 01.05.2020 Von Uwe Witte

Anbau in Leese nicht mehr zu retten

Feuerwehren verhindern Übergreifen des Feuers auf Wohnhaus

Dem schnellen Eingreifen der Feuerwehr ist es zu verdanken, dass ein Brandschaden in Leese am Donnerstagnachmittag verhältnismäßig gering blieb.

Es wurden die Feuerwehren Leese, Landesbergen, Stolzenau, die Drehleiter aus Liebenau und die Einsatzleitung Ort zu einem Gebäudebrand mittel nach Leese alarmiert. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte stand der Anbau an ein Wohnhaus im Vollbrand.

Umgehend begannen die Kräfte mit den Löscharbeiten, die auch schnell Wirkung zeigten. Die zwei Senioren, die in dem Haus leben, wurden in Sicherheit gebracht und als Vorsichtsmaßnahme an den Rettungsdienst übergeben.

„Zwar hatte der Dachüberstand im Bereich des Anbaus schon Feuer gefangen, doch die Feuerwehr konnte ein weiteres Vordringen der Flammen verhindern. Bei ständiger Kontrolle im Wohnhaus wurde weder Rauch noch Hitzeentwicklung festgestellt. Nach Kontrollen von der Drehleiter aus und mit der Wärmebildkamera wurde nach einer Stunde Feuer aus gemeldet“, berichtet Uwe Witte in seiner Funktion als Pressesprecher der Feuerwehren der Samtgemeinde Mittelweser.

Die angeforderte Logistikgruppe aus Diethe/Müsleringen wurde alarmiert, konnte den Einsatz aber wieder Abbrechen. Im Einsatz waren 43 Einsatzkräfte. Einsatzleiter war Thomas Finze. An technischem Gerät waren sechs Atemschutzgeräte, acht B-Schläuche und 20 C-Schläuche im Einsatz.

Die Feuerwehr übergab die Einsatzstelle an die Polizei, die ebenfalls vor Ort war. Zur Brandursache und zur Schadenshöhe konnten noch keine Angaben gemacht werden.

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Erstellt:
1. Mai 2020, 18:13 Uhr
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