Das angehende Pflegefachpersonal von Helios in Nienburg. Foto: Helios

Das angehende Pflegefachpersonal von Helios in Nienburg. Foto: Helios

Nienburg 01.05.2021 Von Die Harke

Angehende Pflegefachleute beginnen Ausbildungskurs

Kurz nach dem Start ins Distanzlernen

Gerade einmal drei Wochen nach Beginn des neuen Ausbildungskurses müssen die 19 angehenden Pflegefachfrauen und Pflegefachmänner bereits in den Distanzunterricht wechseln. Der Motivation tut dies jedoch keinen Abbruch.

Wie schnell Dinge, die wir früher nicht hätten glauben können, plötzlich Normalität werden, beweist uns die Tatsache, dass im Helios Bildungszentrum Nienburg mittlerweile bereits der dritte Kurs zur Ausbildung zur Pflegefachfrau und zum Pflegefachmann während der Corona-Pandemie gestartet ist.

So wundert es auch niemanden mehr, dass nach gerade einmal drei Wochen im neuen Kurs zunächst auf das Szenario B gewechselt wurde und dann schlussendlich der Distanzunterricht ausgesprochen wurde. „Die Pandemie ist unberechenbar, das haben wir alle in den vergangenen Monaten gelernt. Ich bin stolz auf unsere neuen Kursanfängerinnen und Kursanfänger, dass sie sich auch den neuen Gegebenheiten so gut angepasst haben und mit voller Motivation weitermachen“, freut sich Kursleiterin Brunhilde Schwob.

Die vorherige Ausbildung zum Gesundheits- und Krankenpfleger wurde zum April 2020 durch die generalistische Ausbildung zum Pflegefachmann und zur Pflegefachfrau abgelöst. Diese deckt diese nicht nur die Aufgaben der Gesundheits- und Krankenpflegerinnen und Krankenpfleger, sondern auch die der Kinderkranken- und Altenpflegerinnen mit ab.

Rückblickend auf die letzten beiden Kurse wurde das Konzept der neuen Ausbildung sehr gut angenommen. Claudia Eicke

„Von den insgesamt 19 neuen Auszubildenden sind auch 6 aus anderen Ausbildungsstätten dabei“, erläutert Claudia Eicke, komm. Leiterin des Helios Bildungszentrums Nienburg. „Das ist auch das Schöne dabei – der Erfahrungsschatz während der Ausbildung ist weitaus breiter als zuvor. Ein Bonus, von dem jeder und jede auch persönlich profitiert.“ Auch in beruflicher Hinsicht hat dies deutliche Vorteile, denn am Ende der Ausbildung stehen den Absolventinnen und Absolventen mehr berufliche Möglichkeiten offen – vor allem, weil der Abschluss EU-weit anerkannt ist.

Die angehenden Pflegefachfrauen und –männer der Helios Kliniken Mittelweser müssen neben der Ausbildung im Krankenhaus einen Einsatz von 400 Stunden in einem Altenheim und in einem ambulanten Pflegedienst absolvieren. Dazu kommen weitere Einsätze, wie zum Beispiel in einer psychiatrischen Einrichtung und im Bereich der Kinderkrankenpflege. Während der praktischen Ausbildung werden alle Auszubildenden mindestens 250 Stunden von einer Praxisanleiterin oder einem Praxisanleiter begleitet.

Durch einen bundesweit einheitlichen Rahmenlehr- und Ausbildungsplan, an den sich alle Pflegeschulen und Praxisstellen halten müssen, werden die Abschlüsse bundesweit auf einem hohen Niveau vergleichbar. Auch dieser Punkt kommt den Auszubildenden zugute, da sie dann auch gleiche Berufschancen in anderen Bundesländern haben.

„Rückblickend auf die letzten beiden Kurse wurde das Konzept der neuen Ausbildung sehr gut angenommen“, freut sich Claudia Eicke.

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Erstellt:
1. Mai 2021, 17:55 Uhr
Lesedauer:
ca. 2min 18sec

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