27.01.2013

Angela Merkel im Kuhkostüm begrüßt

Nienburgerin Lea Ackermann noch bis heute mit ihrer Schule auf der Grünen Woche

Nienburg/Berlin (DH). Noch bis einschließlich heute ist Lea Ackermann aus Nienburg auf der Grünen Woche in Berlin im Einsatz. Die 22-Jährige absolviert zurzeit an der Albrecht-Thaer-Schule in Celle eine Ausbildung zur hauswirtschaftlichen Betriebsleiterin (die HamS berichtete). Die Aufgabe der insgesamt 41 Schülerinnen dieser Schule bestand darin, den Besucherinnen und Besuchern auf dem Erlebnisbauernhof in Halle 3.2 Näheres über moderne Landwirtschaft und Ernährung zu erzählen.

Prominentester Gast war Bundeskanzlerin Angela Merkel. Sie wurde von Lea im Kostüm der Kuh Else begrüßt (Foto). Alke Rieken (angehende hauswirtschaftliche Betriebsleiterin und Fachschülerin Hauswirtschaft) informierte die Kanzlerin an dem Stand: „Wie frisch ist das Ei? “ über Lebensmittelthemen.

Und Alke Rieken, 29 Jahre aus Wittmund, berichtete: „Ich habe nach dem Abi bei der WZ Verlagskauffrau gelernt und war danach noch drei Jahre in diesem Beruf tätig, merkte aber mit der Zeit, dass

ein Bürojob nich das richtige für mich ist und meine Stärken ganz wo anders liegen: Nämlich in der Hauswirtschaft. Gesagt getan, der alte Job wurde an den Nagel gehängt und auf dem Hof „Hörn van Diek“ der Familie Janßen in Carolinensiel und dem Europahaus in Aurich noch mal zwei Jahre der Beruf der Hauswirtschafterin erlernt. Auf diese Ausbildung baue ich seit zwei Jahren auf und besuche seit dem Sommer 2011 die Albrecht-Thaer-Schule in Celle und werde dort zur ‚Hauswirtschaftlichen Betriebsleiterin‘ mit den Schwerpunkten Öffentlichkeitsarbeit, Tourismus und Direktvermarktung ausgebildet.“

Und die 29-Järhige fährt fort: „Im Rahmen des Unterrichts arbeiten die Schülerinnen in unterschiedlichen Projekten, unter anderem am Projekt „Internationale Grüne Woche“. Seit 15 Jahren unterstützen wir die i.m.a. bei ihrer Arbeit am Wissenshof und im Messekindergarten und bearbeiten mit Kindern und Jugendlichen fragen zum Thema ‚Ernährung und Lebensmittel‘. Frau Merkel, Frau Aigner und Herrn Wowereit habe ich anhand zweier Frischetests demonstriert, woran man erkennt, ob ein Ei noch genießbar ist oder nicht und ihnen natürlich die Arbeit meiner Mitschülerinnen und mir erläutert.“

Den Schwimmtest beschreibt Alke Rieken folgendermaßen: ein Gefäß mit Wasser füllen und das Ei langsam ins Wasser gleiten lassen. Wenn das Ei oben schwimmt, ist es sehr alt, ca. vier bis fünf Wochen, und nicht mehr genießbar. Wenn das Ei am Boden liegen bleibt, ist es frisch, wenn das Ei aufrecht steht am Boden, ist es etwa zwei bis drei Wochen alt. Je älter ein Ei ist, desto größer ist der Flüssigkeitsverlust, denn durch die poröse Schale können im Laufe der Zeit Flüssigkeiten austreten. Daraus folgt, dass die Luftkammer des Eis immer größer wird – das Ei beginnt zu schwimmen.

Für den Durchleuchtungstest dagegen benötigt man ein Ei und eine Taschenlampe, die direkt an das Ei gehalten wird. Beim Durchleuchten des Eis sieht man die Luftblase. Je älter das Ei wird, desto größer wird die Luftblase.

Abschließend schreibt die angehende Betriebsleiterin: „Unsere Arbeit besteht darin, Kinder im Messekindergarten zu betreuen, Führungen von Schulklassen über den Erlebnisbauernhof durchzuführen und Informationen über gesunde Ernährung und moderne Landwirtschaft zu vermitteln. Unser Ziel ist es, das Vertrauen in die moderne Landwirtschaft durch Informationen zu erhöhen und das Bewusstsein für gesunde Ernährung zu stärken.“

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Erstellt:
27. Januar 2013, 00:00 Uhr
Lesedauer:
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