Melanie Wasser / unsplash.com

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04.05.2021 Von Die Harke

Angst - was hilft bei übersteigerten Ängsten?

Angst ist eine normale Reaktion des Körpers und in einer als bedrohlich empfundenen Situation auch angemessen. Wenn die Angstregulierung jedoch aus dem Gleichgewicht gerät, können sich übersteigerte Ängste entwickeln, die keine objektiv nachvollziehbaren Gründe haben.

Wie werden Angststörungen behandelt?

Für Angststörungen gibt es vielerlei Ursachen. Stress, Überforderung, psychische Probleme aber auch Krankheiten können Angst auslösen oder bereits bestehende Angstgefühle verstärken. Bei krankhaften Ängsten wird zwischen verschiedenen Formen unterschieden. Neben der generalisierten Angststörung existieren verschiedene Phobien und Panikstörungen. Bei der Entstehung einer Angstkrankheit können mehrere Faktoren eine Rolle spielen. Auch eine angeborene Veranlagung für übersteigerte Ängste wird nicht ausgeschlossen. Zu den möglichen Ursachen für Angststörungen sollen auch Störungen im limbischen System gehören. Da diese Struktur im Gehirn für die Verarbeitung von Emotionen zuständig ist, könnten Fehlfunktionen auch Angststörungen auslösen. Viele Menschen fürchten sich vor Spinnen oder Schlangen. Häufig wird die Gefahr, die von diesen Tieren ausgeht, überschätzt. Daher wird in diesem Zusammenhang von irrationalen Ängsten gesprochen. In der modernen Gesellschaft sind unangemessene Ängste weit verbreitet. Wenn Angst zur Phobie wird, kann dies zu erheblichen Beeinträchtigungen im Alltag führen. Typische Symptome, die bei Ängsten und Phobien auftreten können, sind Schweißausbrüche, Erstickungsgefühle, Herzrasen sowie Konzentrationsschwierigkeiten und Schlafstörungen. Zu wenig Nachtruhe kann jedoch auch schwerwiegende Folgen für die Gesundheit haben. Da als Auslöser für Angstzustände auch neurobiologische Ursachen in Betracht kommen, werden Angstsymptome meist medikamentös behandelt. Arzneimittel können zwar kurzfristig eine Besserung der Symptome bewirken, langfristig ist jedoch mit Nebenwirkungen zu rechnen. Daher ist es sinnvoll, auch natürliche Alternativen in Erwägung zu ziehen. Ganzheitliche Methoden könnten dazu beitragen, sodass bei Angstzuständen oder Depressionen nicht nur zu verschreibungspflichtiger Medikation gegriffen wird. Natürliche Pflanzenstoffe wie sie beispielsweise aus der Hanfpflanze gewonnen werden, sollen eine entspannende, beruhigende und schmerzlindernde Wirkung haben und werden daher häufig bei Nervosität, Ängsten, Depressionen oder Schlafstörungen verwendet. Über die Wirkweise von Cannabinoiden kann man sich online informieren. Die Startseite dieses Dienstleisters enthält zahlreiche Informationen über Cannabidiol und dessen Einsatzgebiete. So ist zu lesen, dass bei CBD-Ölen und Nahrungsergänzungen auf Premium-Qualität und höchste Reinheit geachtet wird. Damit Angstzustände und Schlafprobleme nicht chronisch werden, ist es wichtig, die Warnsignale frühzeitig zu erkennen. Zu den ersten Anzeichen zählen häufig Symptome wie Zittern, Herzrasen, Stressempfindlichkeit sowie Einschlafschwierigkeiten.

Welchen Einfluss hat der Lebensstil auf die psychische Gesundheit?

Neben dem individuellen Lebensstil hat auch die Ernährungsweise einen großen Einfluss auf das psychische Wohlbefinden. So kann beispielsweise Junk-Food nicht nur die neuronale Appetitkontrolle verringern, sondern langfristig auch psychische Erkrankungen begünstigen. Fast-Food enthält viele gesättigte Säuren und Omega-6-Fettsäuren sowie Transfette, die Entzündungsprozesse im Körper auslösen können. Entzündliche Prozesse gelten jedoch als Verursacher für Beklemmungen, Angstzustände und Depressionen. Die tägliche Ernährung sollte daher nicht zu viel ungesunde Fette enthalten. Um gesund und fit zu bleiben, sollten mindestens zwei Portionen Obst am Tag auf dem Speiseplan stehen. Oft werden Ängste und Phobien psychotherapeutische behandelt. Als die am besten wirkende Psychotherapie gilt die kognitive Verhaltenstherapie, bei der es darum geht, angstmachende Denkabläufe zu korrigieren und die eigenen Verhaltensweisen neu zu strukturieren, damit irrationale Ängste überwunden werden können. Unabhängig davon, um welche Form von Angst es sich dabei handelt, ist eine frühzeitige Reaktion immer hilfreich. Auch Sport, Entspannungsübungen wie autogenes Training oder Yoga können Ängste lindern.

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Erstellt:
4. Mai 2021, 09:23 Uhr
Lesedauer:
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