Um Stromsperren zu vermeiden, bietet e.on ein neues Hilfsprogramm an. e.on

Um Stromsperren zu vermeiden, bietet e.on ein neues Hilfsprogramm an. e.on

Landkreis 12.11.2016 Von Edda Hagebölling

Anruf von der „Krake aus München“

e.on-Pressestelle in München betont: Neues Hilfsprogramm soll Stromsperren künftig vermeiden

„Hier ist die Krake aus München.“ Mit diesen Worten meldete sich Anfang der Woche e.on-Pressesprecher Maximilian Heiler. Vor ihm lag die Harke am Sonntag vom vergangenen Sonntag. Dort hatte die HamS unter anderem darüber berichtet, dass Strom-Grundversorger e.on im Jahr 2014 im Kreis Nienburg in 280 Haushalten den Strom gesperrt hat, weil die Kunden ihre Stromrechnung nicht bezahlen konnten. Und war von Mitgliedern des Arbeitskreises unter anderem als „die Krake in München“ bezeichnet worden. „Um Stromsperren künftig zu verhindern, haben wir extra ein Hilfsprogramm aufgelegt“, betonte Heiler gegenüber der Harke am Sonntag. In seiner Pressemitteilung heißt es weiter: „Privatkunden mit großen Geldsorgen können von nun an das Hilfsprogramm in Anspruch nehmen und in kleinen Schritten ihre Energieschulden begleichen – und damit Sperrungen vermeiden.“

Außerdem schreibt e.on: In Zusammenarbeit mit der Bundesagentur für Arbeit und Schuldnerberatungen von Wohlfahrtsverbänden bietet e.on Hilfe zur Selbsthilfe. Das Programm beinhalte neben Ratenplänen und einem eigenen Zahlhilfe-Team auch die Möglichkeit, unbürokratisch Teilbeträge auf die Energierechnung in Filialen von Rewe, Penny oder dm in bar zu leisten. Jobcentern und Wohlfahrtsverbänden stehe zudem ein spezialisiertes Beraterteam zur Verfügung.

Arbeitskreis „Stoppt Energiesperren“ begrüßt die Initiative der e.on

„Den Kunden die schwierige Situation einer Sperrung zu ersparen, ist das oberste Ziel der Zahlhilfe“, heißt es in der Pressemitteilung abschließend.

Der Arbeitskreis „Stoppt Energiesperren“ begrüßt die Initiative der e.on als ersten Schritt in die richtige Richtung. Gegenüber der Harke am Sonntag betont er: „Es bleiben für uns allerdings diverse Frage offen, z. B. bezüglich der Konditionen für eine Ratenvereinbarung, wenn eine hohe Summe nicht auf einmal gezahlt werden kann.

Grundsätzlich ist auch fraglich, ob unsere Klienten über einen doch nicht so leicht zu findenden Link erreicht werden können. Eine Hilfe scheint jedenfalls die Zahlungsmöglichkeit in Geschäften ohne zusätzliche Gebühren, wie sie bei Banken anfallen, zu sein. Die weiteren Schritte, die die e.on empfiehlt, decken sich komplett mit den Informationen in unserem Flyer. Wir werden das Gesprächsangebot der e.on annehmen und die offenen Fragen ansprechen und hoffentlich klären können.“

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Erstellt:
12. November 2016, 21:00 Uhr
Lesedauer:
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