Ansprechpartner vor Ort

Im Mittelpunkt der Jahreshauptversammlung des CDU-Ortsverbandes Diepenau in Essern standen die Berichte des Bundestagsabgeordneten Axel Knoerig und des Landtagsabgeordneten Karsten Heineking. Christiane Detering, Friedrich-Wilhelm Detering, Gerhild Gerling und Herbert Gerling hätten an diesem Abend für 25-jährige Mitgliedschaft in der CDU geehrt werden sollen. Sie waren allerdings nicht anwesend; die Ehrungen werden nachgeholt.

Heineking berichtete ausführlich über die aktuelle politische Arbeit auf Landes- und Kreisebene. Umweltpolitik und Klimaschutz sei nun in den Fokus gerückt, das habe die Europawahl gezeigt. Dennoch müsse die CDU auch alle anderen relevanten Lebensbereiche bedenken.

Heineking hob die gute wirtschaftliche Lage hervor. Im Kreis Nienburg liege das nicht zuletzt auch am hohen Steueraufkommen durch die Firmen im Flecken Diepenau. Insgesamt hätten sich die Finanzen erholt, so dass viele Investitionen, unter anderem im Bereich Schule und Breitbandausbau, möglich geworden seien.

Knoerig gab im Anschluss einen ausführlichen Bericht über aktuelle bundespolitische Themen. Die Partei müsse sich unter der neuen Bundesvorsitzenden nach dem Rückzug Angela Merkels erst wieder finden. Die Delegierten der Kreisverbände Nienburg und Diepholz hätten sich mehrheitlich für Friedrich Merz als Vorsitzenden ausgesprochen. Auch müsse man die richtigen Schlüsse aus der Europawahl ziehen.

Die Kommunikationswege hätten sich verändert, darauf müsse auch die CDU reagieren. Insgesamt stehe Deutschland vor großen Herausforderungen in Wirtschafts- und Sozialpolitik, Klimapolitik, bei der inneren Sicherheit, bei der Flüchtlingspolitik und beim demografischen Wandel. Außen- und europapolitisch gerate die Welt immer mehr aus den Fugen, da nationalistisches Denken zumehme. Auf die USA könne man sich leider nicht mehr verlassen. Entscheidend sei, Europa zusammen zu halten, um Frieden, Freiheit und Wohlstand auch in Zukunft sicherzustellen.

Beide Abgeordneten sicherten abschließend zu, auch weiterhin immer für die Probleme der Menschen vor Ort ansprechbar zu sein.