Antreteplatz heißt jetzt „Platz der Nationen“

Antreteplatz heißt jetzt „Platz der Nationen“

Beim Antreten auf dem „Platz der Nationen“. Michael Latzko/ZMZ

Das Zentrum Zivil-Militärische Zusammenarbeit der Bundeswehr (ZMZ) feierte jetzt das 15-jährige Bestehen der Fachaufgabe CIMIC am Standort Langendamm mit einem Antreten und einer anschließenden internen Feier. Der stellvertretende Kommandeur des Zentrums, Oberst Michael Mattes, blickte auf die Entstehung der Fachaufgabe „Zivil-Militärische Zusammenarbeit“, wofür die englische Abkürzung CIMIC steht, zurück. Deren Notwendigkeit hatte sich demnach im Wesentlichen durch die Auslandseinsätze der Bundeswehr ergeben. Der Wichtigkeit der Interaktion zwischen nicht-militärischen Akteuren und dem Militär in den jeweiligen Einsatzländern wurde Ende März 2003 durch die Aufstellung des CIMIC-Bataillons 100 in der Langendammer Clausewitz-Kaserne Rechnung getragen. Dem heutigen ZMZ gehören über 200 Soldaten an. Sie sind unverändert stark in den Auslandseinsätzen der Bundeswehr – in derzeit fünf Einsatzländern – vertreten.

Auslandseinsätze bedeuten auch immer arbeiten in einem multinationalem Umfeld, sodass eben der Faktor Multinationalität als ein traditioneller Bestandteil des Selbstverständnisses der CIMICer anzusehen ist. Multinationalität bilde sich am Standort in Langendamm nicht zuletzt durch die jährlich stattfindende Übungsreihe Joint Cooperation ab, bei der regelmäßig über 20 Nationen in der Clausewitz-Kaserne und im Kreis Nienburg zu Gast sind, teilt das Zentrum mit.

Anlässlich des Appells zum 15-jährigen Bestehens von CIMIC Kräften in Nienburg wurde auch der große Antreteplatz in „Platz der Nationen“ umbenannt. „Neben der Bedeutung multinationaler Zusammenarbeit in der Vergangenheit, ist diese Umbenennung der nächste logische Schritt in die Zukunft, da das ZentrZMZBw bis zum Jahr 2024 ein Multinational CIMIC Command werden soll, welches nicht nur zu Übungszwecken Soldaten aus Partnernationen begrüßt, sondern auch permanent als Angehörige der Dienststelle beheimaten wird“, heiß es in einer Pressemitteilung.